Die Geschichte der Entstehung des Ausstellungsgebäudes begann 2016 mit einer Ausstellung von Retro-Motorrädern. 2018 wurde in der Lenin-Straße in einem Gebäude der Energieversorgung eine temporäre Ausstellung für die Einwohner und Gäste der Stadt eröffnet. Die Besucher konnten Motorräder sehen, die zwischen 1956 und 1991 produziert wurden. Unter den Exponaten waren sowohl bekannte Modelle aus der sowjetischen Zeit, wie das Motorrad Jawa 350-638 und das Moped „Riga“, als auch weniger vertraute, wie das deutsche Motorrad MZ 250 ES. Insgesamt wurden 15 Fahrzeuge präsentiert.
Dieser Ausstellungsraum wurde zur Grundlage für das Projekt „Garage der UdSSR. Retro-Motorräder“. Der Inspirator und Initiator der Sammlung von Retro-Motorrädern des Lenin-Memorials war Andrei Gennadievich Stepanov, ein begeisterter Mitarbeiter der Motorrad- und Automobiltechnik. Er ist der Meinung, dass die Technik, die Millionen von Menschen täglich sehen, ein Indikator für Fortschritt und Wohlstand ist. In der Ausstellung kann man die interessante Geschichte der Technik der Sowjetunion und die Entwicklung des Ingenieurdenkens sehen.
2019 realisierte das Team des Lenin-Memorials ein künstlerisches Projekt der Architektin Jekaterina Koptelova. In dieser Zeit wurden Motorräder erworben, die die Hauptsammlung des Museums ergänzten, und umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt. In der Ausstellung sind auch einzigartige Fotos des Motorradfahrers Lew Jerokhin zu sehen, die von seiner Tochter Irina Lwowna Zubowa zur Verfügung gestellt wurden.
Am 5. Januar 2020 fand die feierliche Eröffnung des Ausstellungsgebäudes „Garage der UdSSR. Retro-Motorräder“ in der Lenin-Straße 70 statt. Die Ausstellung umfasst seltene und einzigartige Exemplare sowjetischer Technik sowie Motorräder aus den Ländern des Warschauer Pakts und Technik aus der Zeit des Großen Vaterländischen Krieges. Die Grundlage der Sammlung bildet der Fonds des Lenin-Memorials, aber es sind auch Exemplare aus den privaten Sammlungen von Pawel Kanin, Andrei Stepanov und Nikolai Mitrofanov vertreten.
Das Pavillon „Garage der UdSSR. Retro-Motorräder“ kombiniert eine ständige Ausstellung mit einem informativen Freizeitbereich. Das Hauptziel des Museums ist die Popularisierung der wissenschaftlich-technischen Errungenschaften der UdSSR. Die Geschichte des heimischen Motorradbaus ist ein wichtiger Teil der Geschichte unseres Landes. Die Besucher können solche Motorräder wie Tula-200, Vjatka-150M, IZH-56, IZH-49, Voshod 3M, K-175, K-55, IZH Jupiter-5, Minsk-3, zahlreiche Mopeds, Modelle von Motorrädern mit Beiwagen, militärische Motorräder und vieles mehr sehen. Alle Exponate sind in betriebsbereitem Zustand, was besonders wichtig ist.
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