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Kloster des Heiligen Jow von Pochaev in München

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Auf Initiative von Archimandrit Vitali (Maximenko), der von den polnischen Behörden aus der Pochaev-Lavra vertrieben wurde, wurde im März 1923 ein neues Kloster, das Kloster des Heiligen Jow von Pochaev, gegründet.

Später wurde hier ein großer Druckereigebäude mit einer Hauskirche, einer Speisehalle, einem Wirtschaftsgebäude, einer Herberge und einer steinernen Kapelle der Wladimirer Ikone der Gottesmutter auf dem Militärfriedhof in Ladomirova errichtet, wo russische Soldaten, die im Ersten Weltkrieg gefallen waren, ruhen.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde die in Ladomirova herausgegebene Kirchenliteratur unter den Gläubigen von sowjetischem Stalingrad bis zum bayerischen München verbreitet.

Am 31. Juli 1944, mit dem Heranrücken der Roten Armee, wurde auf Anweisung von Metropolit Anastasius beschlossen, dass die Brüder das Kloster im Falle des Kommens der Bolschewiki verlassen sollten, wobei sie die Hauptheiligkeiten mitnehmen sollten. Am Tag des Gedenkens an den heiligen Seraphim von Sarow (1. August nach neuem Stil) feierten die Mönche die Liturgie und ein Abschiedsgottesdienst, wonach sie nach Bratislava, dann nach Deutschland und in die Schweiz umgesiedelt wurden.

Einige der geflüchteten Mönche gründeten eine Gemeinschaft im Keller des Synodalhauses der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) in München, im Stadtteil Bogenhausen.

Die neue Mönchsgemeinschaft wurde nach der Satzung des früheren Klosters organisiert, die ihrerseits von der Pochaev-Lavra übernommen wurde.

Das Kloster wurde zu einem der Orte für die Vorbereitung des Aktes über die kanonische Gemeinschaft. Hier trafen sich Erzbischof Mark und Erzbischof Theophan (Galinsky), der Leiter der Berliner Diözese des Moskauer Patriarchats. Im September 2004 fanden im Kloster Sitzungen des Dialogs zwischen den Kommissionen der ROKA und des Moskauer Patriarchats statt.

Geo-Punkt

Монастырь Преподобного Иова Почаевского в Мюнхене

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