Im Jahr 1860 erwarben die Romanows dieses Land für die Kaiserin Maria Alexandrowna, die an einer Lungenerkrankung litt. Ärzte empfahlen ihr, sich öfter an der frischen Luft aufzuhalten und die Meeres- und Nadelaromen einzuatmen.
Der Palast wurde in rekordverdächtigen 17 Monaten errichtet. 1867 besuchte der Schriftsteller Mark Twain im Rahmen einer ausländischen Delegation den Palast. Die Führung für die Gäste übernahm Alexander II. selbst. Später erwähnte Mark Twain dieses Ereignis in seinem Buch „Die Unschuldigen im Ausland“. 1909 wurde das Gebäude durch eine Überschwemmung stark beschädigt. Das alte Gebäude wurde abgerissen, und 1911 wurde an seiner Stelle ein neuer schneeweißer Palast aus Inkerma-Stein errichtet. Gleichzeitig wurden neue Straßen angelegt, die Weinberge erweitert und Pflanzen und Bäume gepflanzt.
Die Zarenfamilie verbrachte hier nur vier Mal ihren Urlaub. Der letzte Besuch der Romanows in Livadia fand 1914 statt, danach begann der Erste Weltkrieg.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Park zerstört, und der Palast lag in Trümmern. Der Livadia-Palast in Jalta wurde besonders bekannt nach der Jalta-Konferenz 1945, als sich hier die Führer der drei Alliierten Mächte: Sowjetunion, USA und Großbritannien trafen. Zu Ehren von Stalin, Roosevelt und Churchill, den Teilnehmern der „Großen Drei“, wurde ein Denkmal errichtet.
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