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Kuzhener Historisch-Heimatmuseum

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Im Oktober 1990 fand im Kuzhener Bezirkskomitee der KPSS eine Sitzung zur Eröffnung des Bezirksmuseums statt. Direktor des Museums wurde Wladimir Wasiljewitsch Popow, der bereits während seiner Tätigkeit als Instruktor im Bezirkskomitee mit der Sammlung von Materialien begann. Er besuchte Dörfer, sammelte Exponate, und Schulen sowie das Bezirkskomitee der Partei halfen, indem sie ihre Materialien und Bibliotheken zur Verfügung stellten.

Am 7. November 1990 wurde im Gebäude der ehemaligen Speiseanstalt des Heilig-Nikolai-Frauenklosters die erste Ausstellung des Museums eröffnet. Laut dem Erlass des Ministeriums für Kultur vom 21. Januar 1991 wurde das Museum eine Filiale des republikanischen Museums namens Jewsejew. Im Januar 1997, durch einen Erlass des Ministeriums für Kultur und nationale Angelegenheiten, ging das Museum unter die Verwaltung des Kuzhener Kulturamtes über, und sein Bestand umfasste 1259 Objekte.

Am 21. Oktober 2007 wurde gemäß dem Beschluss des Leiters der Verwaltung des Kuzhener Bezirks die kommunale Kultureinrichtung „Kuzhener Bezirksmuseum und Ausstellungszentrum“ gegründet, und das Museum erhielt den Status einer juristischen Person. Im Laufe der Jahre hat das Museum seine Sammlung mit neuen Exponaten ergänzt, bietet Führungen, Workshops, Museumsstunden, Ausstellungen und Feste an.

Im Museum sind mehrere Ausstellungen vertreten: die ethnografische Ausstellung „Bauernleben Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts“ mit einem Bauernhaus und einer Sammlung von Haushaltsgegenständen und nationalen Kostümen; die Ausstellung „Unschätzbare Vielfalt der Epochen“ mit Arbeitsgeräten und Fragmenten von Keramiken aus der Stein- und Eisenzeit; ein Modell des Kuzhener Klosterkomplexes; die Ausstellung „Dieses Land nenne ich meine Heimat“, die über die Geschichte und das moderne Leben des Dorfes Kuzhener und des Bezirks erzählt; der Ehrenraum, der wichtigen historischen Ereignissen gewidmet ist, wie dem Großen Vaterländischen Krieg, der Teilnahme sowjetischer Truppen in Afghanistan und dem Tschetschenienkrieg sowie der Tragödie an der Tschernobyl-Kernkraftwerks und den Schicksalen der Bewohner des Bezirks; das Arbeitszimmer von W.M. Regeh-Gorochow, in dem seine persönlichen Gegenstände und Auszeichnungen ausgestellt sind.

Monatlich werden in einem der Säle des Museums neue Ausstellungen eröffnet. Die Grundlage des Museums bilden seine Bestände, die derzeit 2000 Objekte im Hauptbestand und 4325 im wissenschaftlich-hilfswissenschaftlichen Bestand umfassen. Im Jahr 2019 wurde im Museum eine kosmetische Renovierung durchgeführt und die Ausstellungen aktualisiert.

Geo-Punkt

Куженерский историко-краеведческий музей

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