Das Museum wurde auf Grundlage der Verfügung des Bürgermeisters Nr. 558 vom 11. Mai 2001 gegründet. Die offizielle Eröffnung fand am 7. Juli 2001 statt, und seitdem funktioniert im Stadtgebiet das ethnografische Museum „Echo von Jugra“, in dem historische Materialien über das indigene Volk der Chanten gesammelt, bearbeitet und aufbewahrt werden.
Das museumspädagogische Zentrum befindet sich im dritten Stock des Kulturkomplexes „Bibliothek. Heimatmuseum“. Im Ausstellungsraum Nr. 1 finden wechselnde thematische Ausstellungen statt, darunter Exponate aus anderen Museen. Im Raum Nr. 2 ist die ständige Ausstellung „Von den Quellen zur Gegenwart“ zu sehen, die aus drei Abschnitten besteht. Der erste Abschnitt ist der Flora und Fauna Jugras gewidmet. Der zweite Abschnitt stellt die Kultur der Chanten vor. Der dritte Abschnitt umfasst den Zeitraum der industriellen Erschließung des Nordens und die Entwicklung der Stadt.
Im Zentrum gibt es ausgestattete Depots zur Aufbewahrung von Museumsobjekten und Sammlungen. Der Fonds des Museums umfasst 3.887 Objekte.
Im Jahr 2018 kam es zur Fusion des Heimatkundlichen Ökomuseums und des Zentralen Bibliothekssystems der Stadt, wodurch die Kommunale autonome Kultureinrichtung „Kulturzentrum: Bibliothek-Museum“ gegründet wurde. Das Heimatkundliche Ökomuseum umfasst zwei Objekte: das ethnografische Museum und das museumspädagogische Zentrum.
Am 1. Januar 2021 umfasste der Museumsfonds mehr als 4.000 Objekte. Die Sammlungen decken verschiedene Bereiche ab: ethnografische Gegenstände, Kunsthandwerk, historische technische Artefakte, Dokumente, naturwissenschaftliche Sammlungen, Malerei, Skulptur, Numismatik und andere.
Das Heimatkundliche Ökomuseum stellt eine einzigartige Ecke der Natur und Kultur dar. Für die Bewohner und Gäste der Stadt werden lehrreiche Exkursionen und kulturelle Freizeitaktivitäten organisiert.
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