Laut offiziellen Angaben wurde das Kotelniсhsky Heimatmuseum 1923 eröffnet und fungiert seitdem als wissenschaftliche und aufklärende Einrichtung, die sich mit Forschungsarbeiten und der Popularisierung von heimatkundlichem Wissen beschäftigt.
Die Grundlage der ersten Museumsausstellung bildete die natürliche Sammlung von Anfilov, die bereits 1912 zur Schau gestellt werden sollte. Historische Informationen besagen, dass das Museum mehrfach seine Ausstellungen geschlossen und wieder eröffnet hat, beispielsweise in den Jahren 1919 und 1921, aufgrund des Bedarfs an Erweiterungen.
Seit 1923 hat sich das Museum in einem festen Gebäude in der Lenin-Straße niedergelassen, das ein Beispiel für die Stadtplanung des späten 19. Jahrhunderts im eklektizistischen Stil ist. Früher gehörte dieses Gebäude der Vermieterin Blinova, die darin Wohnungen vermietete.
Im Jahr 1926 wurde das Museumsgebäude stark durch ein Feuer beschädigt, aber bis 1930 wurde es wiederhergestellt, und zu Beginn der dreißiger Jahre begann das Museum erneut, Besucher zu empfangen. Heute umfasst der Hauptbestand des Museums mehr als 12.000 Exponate, und der wissenschaftliche Hilfsbestand etwa 7.000.
Im Jahr 2012 wurde im Rahmen des Projekts „Kessel der Zeiten“ die Ausstellung des Museums vollständig aktualisiert. Im zweiten Stock befindet sich der Saal der städtischen Stände, in dem das Leben der Bürger und Kaufleute des alten Kotelniсh zeigt.
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