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Knjazhpogostski Historisch-Regionalmuseum in Jemwa

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Das Knjazhpogostski Historisch-Regionalmuseum wurde auf der Grundlage eines öffentlichen Museums gegründet, das seit 1969 im Kulturhaus des Bezirks tätig war. Mit Beschluss des Exekutivkomitees des Knjazhpogostski Bezirksrates der Volksabgeordneten vom 20. Oktober 1988 wurde die Gründung des Bezirksmuseums für Geschichte und Regionalwissenschaften genehmigt. Für das Museum wurde ein zweigeschossiges Holzgebäude aus den 1940er Jahren bereitgestellt, in dem zuvor das Wehrmeldeamt untergebracht war.

Im Juli 1990 trat das Museum in das System der kommunalen Einrichtungen ein. Derzeit umfasst sein Bestand 5065 Objekte des Hauptbestands. Die Sammlung umfasst zoologische, ethnographische, historische Alltagsgegenstände sowie Fotografien, Dokumentationsmaterialien, bildnerische Quellen und technische Objekte. Besonders hervorzuheben sind die Gedenksammlungen berühmter Persönlichkeiten, die aus dem Knjazhpogostski Bezirk der Republik Komi stammen. Das Museum hat ein eigenes Emblem, das auf einer alten Salzschale basiert, die Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts aus Kapa, einem Birkenwuchs, gefertigt wurde. Die Salzschale ist mit Leinöl überzogen und hat einen Deckel mit Riegel. Solche Salzschalen waren ein unverzichtbares Attribut der Hochzeitsrituale der Komi und symbolisierten den elterlichen Segen und zukünftiges Familienglück.

Das Museum bietet ständige Ausstellungen an: „Natur und Tierwelt des Knjazhpogostski Bezirks“, „Kultur und Alltag des Komi-Landes im 17. und frühen 20. Jahrhundert“, „Den Lebenden und den Gefallenen gewidmet“ (über den Bezirk in den 1930er und 1940er Jahren) und „Der Bezirk, in dem ich lebe“. Hier finden thematische Veranstaltungen, Ausstellungen, Vorführungen von Arbeiten von Künstlern, Meistern des Volkshandwerks und Ausstellungen von Kinderkunst statt.

Im Museum gibt es einen historisch-regionalen Club „Starožily“, in dessen Rahmen Exkursionen, Vorträge, Präsentationen und Treffen mit Veteranen, Regionalforschern und Geschichtsinteressierten organisiert werden.

Im Dorf Turja, das über 540 Jahre alt ist, wurde eine Filiale des Museums eröffnet. Im Jahr 2005 wurde es nach dem bekannten Soziologen Pitrim Sorokin benannt. Im Museum wird das Interieur eines Bauernhauses aus dem späten 19. Jahrhundert und eine große Sammlung von Alltagsgegenständen des Komi-Volkes präsentiert. Die Besucher können an einem alten Holztisch Platz nehmen, eine Handmühle drehen und das alte Komi-Spiel „šeg“ spielen. Die Exkursion informiert über die Verwendung von Holzpflug und Egge, Sichel, Handmühle und Gabelschaufel sowie über die Arbeit des Webstuhls. Besonders interessant ist die Ausrüstung eines Jägers: ein antikes Feuerstein-Gewehr, ein Speer für Bären und Fischfallen. Interessierte können ein Erinnerungsfoto in traditionellen Kostümen machen.

Geo-Punkt

Княжпогостский районный историко-краеведческий музей в Емве

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