Das Kirsanowski Heimatmuseum, eines der ältesten in der Region Tambow, wurde 1923 gegründet. Es befindet sich in einem 1860 erbauten Gebäude, das ein Denkmal für Geschichte und Kultur ist. Dieses Gebäude gehörte dem Kaufmann Mitjaew, der es in einen Kaufmannsclub umbaute.
Auf der Bühne des Clubs traten so bekannte Persönlichkeiten wie der russische sowjetische Schriftsteller W. A. Gilyarowski, der große russische Sänger F. I. Schaljapin, der Volkskünstler der RSFSR W. F. Lebedew und der Volkskünstler der UdSSR N. A. Annenkow auf.
Während der Etablierung der sowjetischen Macht fanden hier Sitzungen des Rates der Arbeiter-, Bauern- und Rotarmistenabgeordneten statt. Das Gebäude wurde nationalisiert und während des Bürgerkriegs dem Rotarmistenclub übergeben. 1923 wurde der Club in einen Arbeiterclub umbenannt, in dem das einzige Kino der Stadt, „Modern“, das 1912 eröffnet wurde, betrieben wurde. Seit 1946 befindet sich in diesem Gebäude das Kirsanowski Bezirksheimatmuseum.
Das Museum ist bekannt für seine Sammlungen von Uhren, Numismatik, Samowaren sowie antikem, eingelegtem Mobiliar aus dem Besitz der Gutsbesitzerin Obolenskaja und weichem Mobiliar aus dem Besitz von B. N. Tschitscherin. Zu den Exponaten gehört auch ein Büste von Kosma Prutkow und ein Sessel, der A. M. Schtschernikow gehörte.
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