Das Kiewer Museum für Russische Kunst wurde 1922 auf der Grundlage nationalisierter Sammlungen lokaler Industrieller und Mäzene eröffnet, darunter besonders die Sammlung der Familie Tereschtschenko. In den Beständen des Museums befindet sich eine umfangreiche Sammlung russischer Kunst, die von der Antike bis zu Werken des 20. Jahrhunderts reicht, wie die Arbeiten von Robert Falk und Michail Nesterow.
Das Museum verfügt auch über eine bedeutende Sammlung russischer Malerei des 19. Jahrhunderts, einschließlich Gemälden von Wassili Tropinin, Iwan Kramskoi, Ilja Repin und Iwan Schischkin. Die Eröffnung des Museums, das ursprünglich „Kiewer Gemäldegalerie“ hieß, fand am 12. November 1922 statt. Dank der nationalisierten Kunstwerke, insbesondere derjenigen, die der Familie Tereschtschenko gehörten, können die Besucher Meisterwerke der Malerei, Skulptur und Grafik russischer Meister der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts genießen.
Zu den Schenkungen von Tereschtschenko gehören Werke von Schischkin wie „Der erste Schnee“ und „Bach im Wald“, Repin mit „Poprischin“, Jaroschenko mit „Kursistin“, Kramskoi mit „Bauer mit Zaumzeug“, Wassnezow mit „Drei Prinzessinnen des Unterweltkönigreichs“, Fedotov mit „Die Spieler“, Wrubel mit „Mädchen vor einem persischen Teppich“, Polenow mit „Winter. Imotschenzi“ und Wassnezow mit „Dämmerung“. Auch Zyklen von Werken Vereschagina, Skulpturen von Antokolskij und viele andere Werke sind im Museum vertreten. Heute ist das Museum stolz auf einzigartige monografische Sammlungen von Arbeiten Schischkins, Vereschagins und Ge.
Der Fonds des Museums wurde durch private Sammlungen von Kiewern wie Hansen, Warwara und Bogdan Chanenko sowie durch die Zeichenschule unter der Leitung des großen Pädagogen und Künstlers Nikolai Murashko ergänzt. Ein wichtiger Teil der Sammlung besteht aus Werken der sowjetischen Kunst, die in den 1920er und 1930er Jahren entstand.
Derzeit umfasst die Sammlung des Museums etwa 12.000 Werke der Skulptur, Malerei, Grafik und des angewandten Kunsthandwerks, die den Zeitraum vom 12. bis zum 20. Jahrhundert abdecken.
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