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Kathedrale der Heiligen Apostel Peter und Paul in Klintsy

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Der dem Apostel Petrus und Paulus gewidmete Tempel befindet sich im Zentrum der Stadt Klintsy, im Park. Der Bau wurde 1847 von dem Kaufmann und lokalen Fabrikanten P. Isaev finanziert, und die Weihe fand am 3. Februar 1849 statt. Das Gebäude wurde von K. A. Ton entworfen und ist eines der ersten Beispiele des russisch-byzantinischen Stils in der Region Brjansk.

In den Jahren 1898-1899 wurde die Kirche erweitert: von drei Seiten wurden neue Wände hinzugefügt und zwei zusätzliche Altäre eingerichtet. Der Hauptaltar wurde an einen neuen Ort verlegt und am 8. Juli 1898 zu Ehren der Heiligen Apostel Peter und Paul geweiht. Der linke Altar wurde am 20. Juli 1898 zu Ehren des Heiligen Nikolaus von Myra geweiht, und der rechte am 16. August 1900 zu Ehren des Heiligen Theodosius von Tschernigow.

Im Jahr 1936 wurde der Tempel geschlossen, und unter der Sowjetmacht wurden die silbernen Verkleidungen von den Ikonen entfernt. Architektonische Elemente wie der Turm und die Glockenstube wurden zerstört. 1943, während des Großen Vaterländischen Krieges, wurde der Tempel den Gläubigen zurückgegeben, was den Besatzern half, die Gunst der Bevölkerung zu gewinnen. Hier fanden regelmäßig Gottesdienste statt und es wurde Bedürftigen geholfen. Aufgrund fehlender Pläne änderten sich bei der Wiederherstellung die Konturen der Kuppeln.

Der Tempel wurde 1964 erneut geschlossen. Die Innenausstattung wurde entstellt, Fresken und Altartrennwände wurden zerstört, und der Raum wurde unterteilt. Die Allee, die den Tempel mit der zentralen Straße verband, wurde beseitigt, und das Gebäude wurde dem Sportverein „Spartak“ übergeben. Am 19. Dezember 1988 beschloss der Stadtrat der Volksdeputierten die Wiederherstellung des Tempels, die 1991 begann. Das äußere Erscheinungsbild der Kirche wurde dem ursprünglichen Projekt angenähert, der Ikonostase wurde umgebaut, und die Innenausstattung wurde vollständig wiederhergestellt. Der Hauptaltar wurde im Juni 1994 von Erzbischof Melchisedek von Brjansk und Sewsk geweiht.

1995 wurde an der Kirche eine Sonntagskirchenschule eröffnet, und 2003 erhielt man die Segnung des Bischofs von Brjansk und Sewsk Theophilakt zur Gründung einer Bibliothek.

Zur Kirche gehört eine Kapelle zu Ehren der Auferstehung des Herrn, die auf dem orthodoxen Friedhof liegt. Der Bau der Kirche des heiligen Fürsten Alexander Newski wurde abgeschlossen.

Geo-Punkt

Кафедральный собор святых апостолов Петра и Павла в Клинцах

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