Das Historische Heimatmuseum des Brjasow-Distrikts wurde am 24. Juni 2009 durch einen Beschluss des Bezirksrates der Volksabgeordneten gegründet. Am 3. November 2010, am Vorabend des Tages der nationalen Einheit, öffnete das Museum seine Türen für Besucher.
Das Museum beschäftigt sich mit der Sammlung, Erforschung, Aufbewahrung und Ausstellung von Denkmälern der Naturgeschichte sowie materieller und geistiger Kultur. Es führt auch Bildungsarbeit durch und arbeitet aktiv mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zusammen, um deren patriotische und moralische Erziehung zu fördern.
Derzeit verfügt das Museum über mehr als 750 Exponate aus dem Haupt- und wissenschaftlich-hilfsfonds. Die Exponate stammen von den Bewohnern des Brjasow-Distrikts in Form von unentgeltlichen Spenden.
Das Museum hat bedeutende Forschungsarbeiten zur Geschichte des Gutes „Brjasowo“ aus der Zeit der Apraxin, zu den Schicksalen der Einheimischen, die im Großen Vaterländischen Krieg gefallen oder vermisst wurden, sowie zur Geschichte der Partisanenbewegung und der Untergrundorganisation des Bezirks durchgeführt. Diese Forschungen bildeten die Grundlage für Exkursionen, Mutstunden und Ausstellungen.
Ein weiteres Tätigkeitsfeld des Museums ist die Erforschung der Geschichte der Siedlungen im Bezirk. Derzeit wurde die Geschichte von 129 Siedlungen untersucht, von denen viele bereits von der Karte verschwunden sind.
Das Museum führt aktiv Sucharbeiten in Archiven durch und hat Auszeichnungen von Helden der Sowjetunion und KriegsVeteranen, die im Bezirk lebten, gefunden. Es wird auch mit Bürgeranfragen zur Suche nach Dokumenten für Kriegsteilnehmer aus anderen Regionen gearbeitet.
Im Jahr der Ökologie organisierte das Museum Ausstellungen lokaler Fotografen, die der Natur der Region gewidmet waren, sowie ökologische Quizze und Ausstellungen. Im Jahr des russischen Films fanden Ausstellungen von Filmgeräten und Quizze sowie Vorführungen von Dokumentarfilmen statt. Im Jahr der Literatur gab es Ausstellungen von Büchern lokaler Autoren und Präsentationen, darunter das Buch von Turkov V.T. „Mit Liebe zur Heimat“.
Das Museum führt auch Wanderausstellungen durch. Im Jahr 2014 besuchte es alle Dorfschulen des Bezirks, und im Jahr 2015 organisierte es im Rahmen der Aktion „Agit-Zug des Sieges“ Ausstellungen in den Kulturhäusern der Dörfer.
Das Museum zieht Besucher aus anderen Regionen an, und die Anzahl der Besuche und Ausstellungen wächst ständig. Auf seiner Basis fand zwei Jahre hintereinander der Bezirkswettbewerb der Vorsitzenden und Führer der Schulmuseen statt.
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