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II. Kavalleriekorps

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Ein kleiner einstöckiger Pavillon in achteckiger Form wurde 1784-1785 von dem Hofarchitekten Baschenow erbaut. In seinen Zeichnungen bezeichnete er die erste und zweite Kavalleriekorps als „kleine Häuschen“. In der Erläuterung zum Generalplan ist einer von ihnen als „Haus für die Kellner“ und der andere als „Haus unklar“ (also ohne bestimmte Funktionen) gekennzeichnet. Der Name „Kavalleriekorps“ tauchte 1947 bei der Passierung des Zaričin-Ensembles auf.

Die Planung des Pavillons, bekannt als „Achteck“, ist einzigartig. Die Räume sind nicht nur mit dem zentralen Teil verbunden, sondern auch untereinander durch die Ecken. Jeder Block kann isoliert werden, da er sowohl innere als auch äußere Türen hat. Das Gebäude eignet sich zur Unterbringung von Hofbeamten unterschiedlicher Ränge.

Der Pavillon, wie auch andere Palastgebäude, ist aus rotem Ziegelstein gefertigt, und die weiße Steinverzierung hebt wichtige architektonische Elemente hervor: Sockel, Gesims und hohe Spitzbogenfenster.

1785 entließ Katharina II. Baschenow von der Arbeit aufgrund ihrer Unzufriedenheit mit dem Bau, und nach ihrem Tod 1796 wurde der Bau der Residenz in Zaričino eingestellt. Für 200 Jahre wurde das Gebäude des zweiten Kavalleriekorps nicht genutzt und zerfiel allmählich.

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde Zaričino zu einer prestigeträchtigen Datschen-Siedlung, und einige Palastgebäude wurden zur Miete als Datschen angeboten. Doch das Gebäude hatte Pech: 1886 dokumentierte das „Verzeichnis des Zaričin-Palastes“ seinen beklagenswerten Zustand. Das Gesims und die Säulen aus weißem Stein waren beschädigt, das Haus blieb ohne Dach und Gewölbe, und die Wände zerfielen.

In den 1920er Jahren ging das Zaričin-Ensemble in die Obhut von Glavnuq über. 1927, zum zehnten Jahrestag der Oktoberrevolution, wurde hier das Lenin (Zaričin) Heimatmuseum eröffnet, und ein Teil der Gebäude wurde zu kommunalen Wohnungen umgebaut. 1929 wurde versucht, das Gebäude des „Achtecks“ als Bezirksbad umzubauen, aber es gelang dem Museumsleiter Tichomirov, es zu verteidigen. Dennoch wurden 1932 die Innenwände des Körpers abgerissen, und der Ziegel wurde für wirtschaftliche Zwecke verwendet.

Bis Anfang der 1980er Jahre verwandelte sich das Gebäude in Ruinen. Doch 1984 begannen umfangreiche Restaurierungsarbeiten, die zehn Jahre andauerten. Die Werkstatt „Soyuzrestavratsii“ und andere Organisationen stellten die Innenwände, das Dach und verlorene Fragmente der Mauer und Dekoration wieder her. Die Innenausstattung wurde abgeschlossen.

1994 wurde im zweiten Kavalleriekorps die erste Ausstellung eröffnet, die die Besucher mit den wichtigsten Kunstsammlungen des GMSZ „Zaričino“ vertraut machte.

Geo-Punkt

II-й Кавалерский корпус

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