Die Kirche des Heiligen Nikolaus gilt als das Hauptdenkmal der Stadt Novosil. Historische Daten belegen, dass einst am Ufer des Flusses Zusha ein hölzerner Kloster mit einem Glockenturm stand, der zu Ehren des Heiligen Nikolaus geweiht war.
Von 1810 bis 1858 wurde auf dem Stadtplatz eine neue Ziegelkirche, die Nikolauskirche, erbaut, deren Finanzierung von lokalen Händlern und Kaufleuten sichergestellt wurde. Dieser Tempel beeindruckte mit seiner Schönheit und Pracht.
Im Jahr 1917, mit dem Machtantritt der Bolschewiki, wurden alle vier Kirchen in Novosil, einschließlich der Kirche des Heiligen Nikolaus, geplündert und entweiht.
Im Jahr 1935, nach einer Renovierung, wurde im Gebäude der Kirche ein Jugendclub untergebracht. Im November-Dezember 1941, während der Besetzung von Novosil durch die Faschisten, wurde die Stadt niedergebrannt, und die Kirche des Heiligen Nikolaus wurde ebenfalls durch das Feuer beschädigt. Im Jahr 1989 wurde das Kloster wiederhergestellt und erneut geweiht. In den Jahren 1995-1997 wurde neben ihr ein vierstöckiger Glockenturm und ein Eingangsportal erbaut. Derzeit ist die Kirche aktiv.
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