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Die Kirche des Heiligen Mitrophan von Woronesch in Panino

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Die Steinkirche im Dorf Panino wurde dank der Gräfin Kleinmichel erbaut, an die sich die Leibeigenen wandten. Die Kirche des Heiligen Mitrophan von Woronesch im Dorf Panino wurde 1855 errichtet. In der Wand der Kirche ist ein Ziegelstein erhalten geblieben, auf dem das Jahr 1827 und der Nachname Kleinmichel eingraviert sind. Der Priester Stefan Nesterow, der vor dem Großen Vaterländischen Krieg als Oberst in der zaristischen Armee diente, hinterließ ein gutes Andenken. Unter seiner Leitung und mit seiner aktiven Teilnahme arbeitete die kirchliche Schule. 1927 beschlagnahmten die Behörden das Haus und das Land der Kirche, doch der Priester blieb im Dorf, zog mit seiner Familie in eine Wohnung und führte weiterhin Gottesdienste durch.

Im Jahr 1938 erwarb der Kolchos „Bolschewik“ die Kirche vom Staat und nutzte sie zur Lagerung von Getreide. Während der deutschen Besatzung war die Kirche geöffnet, aber 1948 wurde sie auf Beschluss der Versammlung der Dorfbewohner erneut geschlossen und als Lager genutzt.

Im August 1990 wurde die Mitrophan-Kirche wieder eröffnet. Im Frühjahr 1991 wurden die Gottesdienste in der Kirche wieder aufgenommen. Der selbstgemachte Ikonostase wurde durch einen neuen ersetzt, der von der Panteleimon-Kirche der Stadt Kursk gespendet wurde und zuvor im Sergius-Kasaner-Kathedrale im ersten Stockwerk stand.

Geo-Punkt

Храм святителя Митрофана Воронежского в Панино

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