Die Kirche der Geburt der Heiligen Gottesmutter befindet sich an einer alten Straße von Borowsk zum Heiligen Pafnutij Borowski Kloster und erhebt sich auf einem Hügel über dem Fluss Protwa. Dank dieser günstigen Lage ist ihre elegante Silhouette aus verschiedenen Ecken der Stadt sichtbar. Das moderne Gebäude der Kirche wurde schrittweise errichtet. Im Jahr 1701 stand hier eine Holzkirche, und 1708 wurde mit Mitteln der Gemeindemitglieder eine steinerne einschiffige Kirche im Stil des späten Barock erbaut. Die architektonische Komposition umfasst einen Achteck auf einem zweilichtigen Viereck mit einer runden Apsis. Die Kuppel ist mit einer Trommel und einer zwiebelförmigen Kuppel geschmückt. Die Fensteröffnungen sind mit Backsteinrahmungen und zerbrochenen Giebeln versehen. Derzeit wird dieser Teil der Kirche als Sommerkirche genutzt, da er nicht beheizt ist. Später wurden die Speiseanstalt und der dreigeschossige Glockenturm im klassizistischen Stil erbaut. Die Speiseanstalt mit einem Satteldach und Giebeln dient als Winterkirche, da sie über eine Ofenheizung verfügt. Der Glockenturm ist mit einer hohen Kuppel geschmückt, und die Trommel trägt eine kugelförmige Kuppel.
Die Kirche hat drei Altäre: im Tempel von 1708 den Altar im Namen der Geburt der Heiligen Gottesmutter mit einem fünfstöckigen vergoldeten geschnitzten Ikonostase im Barockstil; in der warmen Speiseanstalt den Altar im Namen des heiligen Evangelisten Johannes des Theologen von der Südseite und den Altar im Namen des heiligen Basilius des Großen von der Nordseite.
Im Jahr 1840 baute der Moskauer Kaufmann I.W. Wolkow neben der Kirche ein Waisenhaus, das aus zwei Häusern und einer Kapelle bestand, aber in den 1930er Jahren wurde es wegen Baufälligkeit abgerissen. Neben der Kirche befindet sich ein alter Friedhof mit Grabsteinen aus dem 18. Jahrhundert und Marmordenkmälern aus dem 19. Jahrhundert.
Die Kirche der Geburt der Heiligen Gottesmutter in der Roshcha ist eine der wenigen, die in den sowjetischen Jahren nicht geschlossen wurde. Nach der Revolution ließen die Einheimischen nicht zu, dass die Kirche geschlossen wurde, und bis 1941 war sie mit kleinen Unterbrechungen aktiv. Nach dem Sieg fanden die Gottesdienste ständig statt.
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