Die Kirche wird erstmals im Jahr 1626 in den Katasterbüchern von Kerekreyski V.A. erwähnt, wo es heißt: „Die Kirche der Schutzherrin der Heiligen Gottesmutter, und in der Kirche Bilder, Kerzen, Bücher, Gewänder, Glocken und alle kirchlichen Gebäude.“ Zum letzten Mal wird die alte hölzerne Schutzkirche in Belgorod im Jahr 1787 erwähnt. In der Kirchenstatistik von 1870 wird angegeben: „Die Schutzkirche ist aus Stein mit einem gleichartigen Glockenturm, erbaut im Jahr 1791; die Anbauten wurden eingerichtet: auf der Südseite im Namen des Heiligen Mitrophan von Woronesch im Jahr 1837 und auf der Nordseite im Namen des Heiligen Tichon von Zadonsk im Jahr 1865, auf Kosten der Gemeindemitglieder.
Die Kirche befindet sich nördlich der Uspenski-Nikolai-Kathedrale in der Puschkin-Straße (ehemals Bataillonsstraße). Im Jahr 1837 wurden an die Süd- und im Jahr 1865 an die Nordfassade neue Anbauten hinzugefügt, was dem Gebäude eine quadratische Form verlieh.
Dies ist ein interessantes Beispiel für Architektur des späten 18. Jahrhunderts. In der volumetrischen Komposition der Kirche heben sich der zweilichtige vierkantige Raum des Tempels mit einem würfelförmigen Dach und einer kleinen Kuppel, der vierstöckige Glockenturm mit sich verjüngenden Etagen, der auf dem Vorraum errichtet wurde, und der zweilichtige fünfseitige Altarraum hervor. Die Zentren der nördlichen und südlichen Anbauten sind durch dreieckige Giebel hervorgehoben und mit Satteldächern abgeschlossen. In der architektonischen Plastik der Fassaden ist eine stilistische Trennung deutlich zu erkennen: der vierkantige Raum des Tempels und der zentrale Altarraum sind in barocken Formen gestaltet, während der Glockenturm typisch für den frühen Klassizismus ist. In den nördlichen und südlichen Anbauten überwiegen klassizistische Elemente der Mitte des 19. Jahrhunderts.
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das Gebäude der Kirche als mechanische Werkstätten genutzt. Die Restaurierung begann 1991, und bereits 1993 wurde das Zentrum des Marfo-Mariinski-Klosters aus dem Dorf Zimowenki in die Kirche verlegt.
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