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Tempel der Ikone der Gottesmutter "Lebensspendende Quelle" der Kursker Wüste

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Bis 1713 stand über der heiligen Quelle in der Kursker Wüste eine einfache Holzkirche. Der Bau der Steinkirche wurde durch Generalfeldmarschall Sheremetyev möglich.

Laut den Klosteraufzeichnungen besuchte der Feldmarschall Graf B. P. Sheremetyev nach dem Sieg über die Schweden bei Poltawa die Korennaya Wüste, um zu beten. Er sah, dass an diesem bedeutenden und heiligen Ort eine alte Holzkirche stand, und, bewegt von der Hingabe zur Heiligen Gottesmutter, beschloss er, auf eigene Kosten eine Steinkirche zu bauen. Der Bau wurde unter seiner Aufsicht durchgeführt.

Boris Petrowitsch Sheremetyev spendete der Kirche auch einige Utensilien. Obwohl unklar ist, inwieweit er die Kirche mit allem Notwendigen versorgte, wurde hier lange Zeit das Evangelium mit seiner persönlichen Inschrift aufbewahrt: „Dieses heilige Evangelium wurde vom Feldmarschall B. P. Sheremetyev der neu erbauten Steinkirche zu Ehren der Lebensspendenden Quelle an der heiligen Quelle, im Jahre 1714, am 17. August, übergeben.“ Im Verzeichnis von 1765 über die Kirche zu Ehren der Ikone der Gottesmutter „Lebensspendende Quelle“ wird erwähnt, dass sie aus Stein war, am Fluss Tuskori lag und zwei Holzkuppeln hatte. Eine davon war bemalt und mit einem vergoldeten Kreuz geschmückt, während die andere über dem Altar unbemalt und ohne Vergoldung blieb.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche dank einer Spende des Petersburger Kaufmanns Matwei Gluchow mit Eisen bedeckt. Unter dem Archimandriten Paisii, der die Korennaya Wüste in den Jahren 1831 und 1841 leitete, wurden von der oberen Fläche des Klosters bis zur Kirche der Lebensspendenden Quelle steinerne Stufen mit acht Stufen gebaut. In der vorrevolutionären Beschreibung des Klosters wird erwähnt, dass die ersten beiden Stufen von Süden nach Norden verliefen, beginnend gegenüber der Südseite der Kathedrale, während die anderen von Westen nach Osten zur Kirche hinabführten.

Die Kirche der Ikone der Gottesmutter „Lebensspendende Quelle“ wurde 2012 restauriert und am 24. September desselben Jahres durch einen Bischof geweiht.

Geo-Punkt

Храм иконы Божией Матери “Живоносный Источник” Курской Коренной пустыни

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