Im Jahr 2000 wurde im Bezirk Warawino-Faktoria ein Grundstück für den Bau einer Kirche ausgewiesen. Der orthodoxen Gemeinde wurde auch ein einstöckiges Holzgebäude übergeben, das sich neben diesem Grundstück befindet. Zuvor diente es als Gemeindebetraum, in dem regelmäßig Gottesdienste stattfanden. Die erste Liturgie an diesem Ort fand im Jahr 2002 zu Weihnachten statt. Der Priester des neuen Pfarrers wurde, mit der Segnung des Bischofs von Archangelsk und Cholmogory, Tikhon, der Mönch Theodosiy (Nesterov) aus dem Artemiev-Verkolski-Kloster.
Im Jahr 2001 weihte Bischof Tikhon den ersten Kranz und den Grundstein der Kirche am Ufer der Norddwina im Bezirk Warawino-Faktoria in Archangelsk. Dieses Ereignis markierte den Beginn des Baus der Kirche zu Ehren des heiligen, frommen Fürsten Alexander Newski, die ein Tochterkloster des Artemiev-Verkolski-Klosters wurde.
Im Jahr 2004 wurde auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Bauplatzes der Kirche, wo vor der Revolution eine Kirche zu Ehren des heiligen Märtyrers Viktor stand, ein Kreuz aufgestellt. In der Sowjetzeit wurde diese Kirche als Pionierhaus genutzt, und in den 1960er Jahren wurde sie abgerissen. Am 12. November 2006 fand die Weihe und Installation der Glocken im Glockenturm der Kirche statt. Die Glocken, die in Tutajew in der Region Jaroslawl in der Werkstatt von Wladimir Schuwalow nach alter Tradition gegossen wurden, wurden mit Mitteln erworben, die von den Gemeindemitgliedern gesammelt wurden.
Im Februar 2007 vollzog Bischof Tikhon die große Weihe der Kirche zu Ehren des heiligen, frommen Fürsten Alexander Newski.
Die hölzerne Zeltkirche mit Glockenturm, die im Stil der alten russischen Holzarchitektur nach dem Entwurf des Architekten A. B. Barbanov gebaut wurde, stellt ein "Achtkant auf einem Viereck" dar, gekrönt von einem Zelt. Die Kirche ist mit eleganten Schnitzereien auf dem Dach geschmückt, und die Kuppel ist mit Eschenbrettern gedeckt.
Mit der Zunahme der Zahl der Gemeindemitglieder konnte die Kirche nicht mehr alle Besucher der Gottesdienste aufnehmen. Die Architektin E. A. Jaskorskaja entwarf ein Erweiterungsprojekt der Kirche durch den Bau von zwei Anbauten auf der Nord- und Südseite. Zu diesem Zweck wurden zwei Blockhäuser, ein Pfahlfeld und Durchbrüche in den Wänden gebaut. Infolge der Rekonstruktion verdoppelte sich die Fläche der Kirche.
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