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Städtisches Anwesen M.K. Geppener

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Maxim Geppener wurde 1848 in Moskau geboren und erhielt seine Ausbildung in Karlsruhe, Deutschland. 1871 kehrte er nach Moskau zurück und wurde Schüler des bekannten Architekten Alexander Kaminski. Fünf Jahre später wurde er zum Architekten des Kaiserlichen Erziehungsheims ernannt. 1877 begann Geppener in der Moskauer Stadtverwaltung zu arbeiten und trat in die architektonisch-technische Abteilung des Bauausschusses ein, wo er an großen Projekten für die Stadtregierung arbeitete, wie der Planung der Moskauer Straßenbahn, Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und dem Bau von Bildungseinrichtungen.

Der Architekt baute für sich ein kleines Holzhaus und einen Steingiebel im Bereich der 2. Mariinskij-Gasse, die 1922 zu Ehren des Schriftstellers Nikolai Tschernyschewski umbenannt wurde. Dieses Ensemble des städtischen Anwesens, das das Herrenhaus und den Giebel umfasst, wurde vermutlich in der Mitte der 1890er Jahre für seine Familie errichtet.

Das Haus Geppeners hat nicht nur einen denkmalschutzwürdigen Wert. In den 1970er Jahren, als die Gasse umgebaut wurde, verschwanden die meisten historischen Gebäude, aber das Anwesen Geppener blieb erhalten. Das zweigeschossige Holzgebäude auf einem Steinfundament hat seine volumetrisch-räumliche Komposition, die originalen Fassaden und viele Elemente der Ausstattung aus dem späten 19. Jahrhundert bewahrt, wie Gesimse, Rosetten und Stuck. Der Steingiebel ist ebenfalls gut erhalten. In den 1920er Jahren wurden das Herrenhaus und der Giebel wahrscheinlich als Büros und Handelsräume genutzt und später in Wohnkommunen umgewandelt.

Seit 1913 war Maxim Geppener Mitglied des technischen Rates der Moskauer Stadtverwaltung. Nach 1917 arbeitete er im Beratungsbüro der Bauabteilung beim Moskauer Rat der Arbeiterdeputierten, ab 1921 in der architektonischen Sektion des Bau- und Technischen Ausschusses sowie als stellvertretender Leiter der Unterabteilung für kulturelle und aufklärerische Einrichtungen. 1922 wurde er zum leitenden Architekten der Verwaltung des Moskauer Gouverneurs ernannt. Maxim Geppener starb 1924.

Geo-Punkt

Городская усадьба М.К.Геппенера

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