Gala, deren richtiger Name Elena Iwanowna Djakonowa war, wurde am 26. August 1894 in Kasan geboren und starb am 10. Juni 1982 in Port Lligat, Cadaqués, Spanien. Sie war die Frau von Paul Éluard, die Geliebte von Max Ernst und später die Frau, Muse und das Modell von Salvador Dalí.
Elena kam 1894 zur Welt. Ihre Mutter, Antonina Deulina, wurde 1868 in der Familie des tomscher Kaufmanns Peter Deulina geboren. In ihrer Jugend heiratete sie den Landgerichtsrat des Barnauler Kreises, Ivan Djakonow, verließ ihn jedoch 1888 im Alter von 20 Jahren und zog nach Moskau.
In Moskau besuchte Elena das M. G. Brjuchonenko-Gymnasium, wo auch die Schwestern Zwetajewa, Anastasia und Marina, unterrichtet wurden. 1912 reiste sie zur Tuberkulosebehandlung in das Sanatorium Klavadel in der Schweiz. Dort traf sie Paul Éluard, dessen Vater, ein wohlhabender Immobilienhändler, ihn ebenfalls in dieses Sanatorium geschickt hatte. Éluard war von Elenas Leidenschaft, Entschlossenheit und hoher Kultur beeindruckt. Sie nannte sich Gala oder Galina, und Éluard gab ihr den Namen Gala mit Betonung auf der letzten Silbe. 1917 heirateten sie, und ein Jahr später wurde ihre Tochter Cécile geboren.
1921 besuchten Éluard und Gala den Künstler Max Ernst in Köln, Deutschland. Sie posierte für ihn und wurde seine Geliebte, während sie die Frau von Éluard blieb. Im folgenden Jahr zog Ernst in das Haus von Éluard in Frankreich, und ihr Liebesdreieck blieb nicht verborgen.
1929 besuchten Éluard und Gala den jungen katalanischen Künstler Salvador Dalí in Cadaqués. Es war für beide Liebe auf den ersten Blick. Sie schlossen 1932 offiziell die Ehe, und die religiöse Zeremonie fand 1958 statt.
Gala wurde das Hauptmodell und die Inspirationsquelle für Dalí, der sie ständig als lebenden Mythos und moderne Ikone lobte. Sie übernahm die Verwaltung der Finanzen ihres Mannes und machte sie profitabel.
1968 kaufte Dalí für Gala ein Schloss in Pubol, das er ohne ihre schriftliche Erlaubnis nicht betreten konnte.
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