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Haus, in dem A. I. Koschelew von 1851 bis 1883 lebte

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Das zweigeschossige Haus an der Kreuzung der Povarstraße und des Trubnikow-Pereulok wurde wahrscheinlich vor dem Brand von 1812 erbaut. Seit 1803 lebte hier A. S. Nebol'sina, die Tochter des rjasanischen Gutsbesitzers S. V. Muromtsev, die mit dem Moskauer Vizegouverneur V. A. Nebol'sin verheiratet war. Dieses Haus war bekannt als das erste gastfreundliche Haus Moskaus, worüber S. P. Zhikarev und S. N. Glinka schrieben. Sie bemerkten, dass bei den Bällen der Nebol'sins die gesamte Povarstraße mit Kutschen gefüllt war und in den Salons Vertreter des gesamten Moskauer Adels anzutreffen waren.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts erhielt das Haus durch den Umbau des Architekten A. A. Avdeev für den neuen Besitzer A. I. Koschelew sein modernes Aussehen. Das Haus erhielt abgerundete Ecken mit Eisenbalkonen. Koschelew, ein Angehöriger eines adligen Geschlechts, arbeitete im Moskauer Archiv des Außenministeriums und war mit dem literarischen Zirkel von Raich verbunden. Später gründete er mit seinen Gefährten die Gesellschaft der Liebesweisheit und begann, den philosophischen Almanach „Mnemosyne“ herauszugeben. In seiner Jugend erlebte Koschelew unglückliche Liebe und heiratete 1835 O. F. Petrovo-Solovovo.

Bis 1848 war Koschelew im Weinhandel tätig, schlug jedoch später dem Finanzminister vor, dieses System durch eine Verbrauchssteuer zu ersetzen. Er handelte auch mit Getreide und war Lieferant für die Armee und die Marine. In seinen Besitztümern entwickelte Koschelew eine vielfältige Landwirtschaft, führte fortschrittliche agrartechnische Methoden ein und baute Schulen. Als Herausgeber gab er die Zeitschriften „Russische Unterhaltung“ und „Ländliche Verbesserung“ heraus. In seinem Haus an der Povarstraße versammelte sich seit den 1840er Jahren ein literarischer Salon, den I. S. Aksakov, N. V. Gogol, P. J. Tschadajew und andere besuchten. 1858 trafen sich hier S. G. Wolkonski und T. G. Schewtschenko.

Nach dem Tod Koschelews ging das Haus an seine Tochter D. A. Beklemisheva über, die oft von der Gräfin S. A. Tolstaja besucht wurde. In den Jahren 1884-1885 wurden die Innenräume des Herrenhauses vom Architekten P. S. Boizov erneuert.

In der Sowjetzeit befand sich in dem Gebäude das Wissenschaftliche Forschungsinstitut für Kunstgewerbe, das sich mit Volkskunst beschäftigte und den Handel mit Produkten organisierte. 1998 wurde das Gebäude an das Föderale Zentrum zur Förderung der industriellen Entwicklung und das Interministerielle Analytische Zentrum übergeben.

Geo-Punkt

Дом, в котором в 1851-1883 гг. жил А. И. Кошелев (также бывший общественно-литературный салон)

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