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Haus der Lukutins

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Im Hof des Hauses in der Erdenwalstraße 39, das von 1939 bis 1953 nach dem Entwurf von I.N. Kastel und T.G. Zaikin erbaut wurde, hat sich ein erstaunliches Gebäude erhalten. Wenn man hineingeht, kann man unerwartet ein charmantes altes Gebäude aus dem 18. Jahrhundert mit einer einsäuligen Halle und Gewölben entdecken.

In den 1680er Jahren gehörten die Hallen dem Boyaren P.I. Matjuschkin, dem Neffen der Zarin Jewdokija, der Frau von Alexei Michailowitsch. Im 18. Jahrhundert verkaufte Matjuschkins Urenkel die Familienhallen. Ab 1764 befand sich das Haus im Besitz der Fürstin N.P. Wolkonskaja, die es bis 1810 besaß. Möglicherweise wurde das Gebäude in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts umgebaut, aber den Empire-Stil erhielt es nach dem Brand: 1813 und 1817 wurde dem Haus ein Portikus mit sechs ionischen Säulen hinzugefügt.

In den 1820er Jahren kaufte der Kaufmann P.V. Lukutin das Anwesen. Die Familie Lukutin machte sich mit einer Lackmanufaktur im Dorf Danilkowo, bekannt als Fedoskino, einen Namen. Sie entwickelten die Produktion weiter, gründeten eine Kunstschule, aber 1904, nach dem Tod des letzten Eigentümers, wurde die Manufaktur verkauft.

In den 1880er Jahren heiratete Nikolai Alexejewitsch Lukutin die Tochter der Nachbarn Chludows, Ljubow Gerasimowna, kaufte ein Haus in der Tverskaja-Straße und verkaufte dieses Anwesen an die Kaufleute Zchivago. Vor der Revolution lebten hier Leonid Wassiljewitsch und Sergej Wassiljewitsch Zchivago. Sie hatten eine Fabrik und ein Geschäft für Offizierswaren in der Gazetny-Gasse, und sie arbeiteten als Baumwollmakler an der Moskauer Börse. Am bekanntesten waren sie jedoch für ihre Windhunde, die aus dem ganzen Land zu ihnen kamen. Außerdem hatten sie den Traum, eine alte Geige, Stradivari oder Amati, zu erwerben, und dieser wurde Wirklichkeit. Zusammen mit der Familie von Wassili Alexejewitsch Chludow veranstalteten sie Konzerte in diesem Haus.

Das Anwesen hatte einen großen Garten hinter dem Wohnhaus, der teilweise erhalten geblieben ist und im letzten Jahrhundert als Poteshny, also unterhaltsam, bezeichnet wurde. In der Sowjetzeit wurde er zum Garten von E.F. Kuchmisterow, einem Teilnehmer der Oktoberrevolution von 1917 und Vorsitzenden der Gewerkschaft der Eisenbahner des Moskauer Knotens. Heute ist der Garten ein tristes und ödes Plätzchen neben den Eisenbahngleisen geworden.

Geo-Punkt

Дом Лукутиных

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