Laut erhaltenen Dokumenten gehörte dieses Haus einst den Verwandten des Kabinettssekretärs Peter I, Alexei Wasiljewitsch Makarow (1674, 1750). In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts heiratete seine Großnichte Wera Egorowna Makarowa den jungen Militärarzt Peter Michailowitsch Albitzky, den jüngeren Sohn des Priesters des Fëdorowski-Klosters Michail Silitsch Albitzky. Seitdem lebte die Familie Albitzkys mit ihren Kindern und Enkeln im Haus Nr. 21 in der Kardo-Straße.
Das Haus der Albitzkys, gelegen in der Kardo-Straße in Pereslawl-Salesski, ist zweigeschossig: das Erdgeschoss ist aus Stein mit gewölbten Decken, das Obergeschoss aus Holz.
Von 1880 bis 1922 lebte in diesem Haus der bekannte Physiologe und Professor der Militärmedizinischen Akademie, einer der Organisatoren des ersten weiblichen medizinischen Instituts in Russland, Akademiker Peter Michailowitsch Albitzky (1853, 1921). Seine wissenschaftlichen Forschungen über Sauerstoffmangel hatten einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der Luftfahrtmedizin und des Tauchens.
Im Jahr 1913 wurde Peter Michailowitsch mit dem A. S. Uwarow-Preis für die Arbeit "Materialien zur Physiologie und Pathologie der Atmung" ausgezeichnet. 1919 wurde er zum Ehrenmitglied der "Pereslawl-Salesski wissenschaftlich-aufklärerischen Gesellschaft" gewählt. Während seiner Karriere erhielt Albitzky zahlreiche staatliche Auszeichnungen: den Orden St. Stanislaus 1. Klasse (1905), St. Wladimir 3. Klasse, St. Stanislaus 2. Klasse, St. Anna 3. Klasse (1879), St. Stanislaus 3. Klasse, höchste Dankbarkeit (1880), die dunkelbronze Medaille zum Gedenken an den Krieg von 1877, 1878, die Medaille zum Gedenken an die Herrschaft von Kaiser Alexander III, die Medaille "Zum Gedenken an das 300-jährige Bestehen der Romanow-Dynastie" und das Zeichen des Roten Kreuzes. Er erreichte den Rang eines wirklichen Staatsrates (1896).
In diesem Haus wurde der Enkel von P. M. Albitzky, der sowjetische Wissenschaftler und Akademiker der Akademie der medizinischen Wissenschaften der UdSSR P. N. Wesselkin (1904, 1984), geboren und war oft zu Gast. In verschiedenen Jahren besuchten hier bekannte Persönlichkeiten der sowjetischen Wissenschaft und Künstler.
Die Werke stammen von dem Künstler G. B. Smirnov.
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