Das Dorf Emeljano liegt 45 Werst von der Kreisstadt und 60 Werst von Wladimir entfernt. Die Kirche in diesem Dorf wird erstmals in den patriarchalischen Aufzeichnungen von 1676 als neu erbaut erwähnt. Dies lässt vermuten, dass bis zu diesem Zeitpunkt keine Kirche in Emeljano existierte. Die Kirche wurde zu Ehren der Himmelfahrt der Heiligen Gottesmutter geweiht. Im Jahr 1691 wurde in denselben Aufzeichnungen vermerkt, dass ein Antimens zur Weihe der Kirche ausgestellt wurde, was wahrscheinlich mit ihrem Umbau zusammenhängt.
Im Jahr 1775 wurde eine neue zweigeschossige Holzkirche errichtet, die 1830 renoviert wurde und bis 1877 in diesem Zustand bestand, als sie abbrannte. Im Jahr 1879 bauten die Gemeindemitglieder einen steinernen Tempel, und 1885 wurde daneben ein steinener Glockenturm errichtet.
Im Tempel gibt es einen Altar, der der Himmelfahrt der Heiligen Gottesmutter gewidmet ist. Die Kirche ist gut mit liturgischen Geräten, Gewändern, heiligen Ikonen und Gottesdienstbüchern ausgestattet. Besonders verehrt wird die alte Ikone der Himmelfahrt der Heiligen Gottesmutter, die mit einer silbervergoldeten Riza geschmückt ist und nicht nur lokale Gläubige, sondern auch Bewohner der umliegenden Dörfer anzieht.
In der Gemeinde sind ein Priester und ein Psalmodiker vorgesehen. Ihr Unterhalt wird durch ein Gehalt von 400 Rubel aus der Staatskasse sowie durch Einnahmen aus Acker- und Wiesenland und Diensten, die bis zu 200 Rubel pro Jahr betragen, sichergestellt. Die Häuser für die Mitglieder des Klerus wurden von den Gemeindemitgliedern auf dem Kirchengelände gebaut. Die Gemeinde umfasst die Dörfer Ostrowa, Trjapilowa und Sulowa, die 1-9 Werst von der Kirche entfernt liegen, wo laut den Kleruslisten 265 Männer und 323 Frauen verzeichnet sind.
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