Am 2. Juli 2000, am Tag des Gedenkens aller Heiligen, die im russischen Land leuchteten, hielt der Bischof von Astrachan und Jenotajewsk, Jona Karpuchin, einen Gottesdienst zur Grundsteinlegung des zukünftigen Tempels ab. Dank der göttlichen Gnade verlief der Bau sehr schnell. Bereits am 3. Juni 2001, am Tag der Heiligen Dreifaltigkeit, als die Orthodoxe Kirche die Herabkunft des Heiligen Geistes auf die Apostel gedenkt, fand ein Gottesdienst anlässlich der Aufstellung der Kuppelkreuze auf dem Tempel statt. Vier Monate später, am 30. September 2001, wurde der neu gebaute Tempel auf dem zentralen städtischen Friedhof geweiht. Die Weihe wurde vom Bischof Jona selbst in Gemeinschaft mit dem städtischen Klerus geleitet. Zuerst weihte der Herrscher die große Glocke, die dem Tempel vom Gouverneur von Astrachan, A.P. Guschwin, geschenkt wurde, und dann weihte er zusammen mit dem Klerus den Altar und den gesamten Tempel. In feierlicher Atmosphäre erhielt der Bischof den Schlüssel zum Tempel als Symbol der Fürsorge, die von den Astrachanern, den Bauarbeitern und den Spendern gezeigt wurde.
Die neue Kirche der Herabkunft des Heiligen Geistes beeindruckt mit ihrer Schönheit. Sie ist leicht, wie von einer anderen Welt, und schwebt erstaunlich über dem Friedhof, was diesem Ort einen feinen Hauch von Freude verleiht. In der Architektur des Tempels vereinen sich Merkmale des alten russischen Stils, die die schneeweißen Wände und goldenen Kuppeln harmonisch verbinden. Der Glockenturm, der über dem Vorraum emporragt, erinnert an eine brennende Kerze, mit der Inschrift in goldenen Buchstaben auf dem zentralen Giebel: „In gebetlicher Erinnerung an alle verstorbenen orthodoxen Astrachaner.“
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