Das Dorf Lipki liegt 6 Werst von der Kreisstadt Wjasniki und 118 Werst von der Stadt Wladimir entfernt. Laut den Schreibersbüchern der Jaropolschen Wolost aus den Jahren 1637-1647 gehörte das Dorf Lipki zum Besitz der Frau und Kinder des Fürsten Schachowski sowie von I. Zasezski. Im Jahr 1677 wurde in Lipki eine Kirche errichtet, was durch die patriarchalischen Einkommensbücher bestätigt wird, in denen vermerkt ist: „Die neu errichtete Kirche der Heiligen Gottesmutter Odigitrija im Besitz des Stalniks Iw. Iw. Zasezski, die im Dorf Lipki war.“
Im Jahr 1727 wurden auf Kosten der Grundbesitzerin Awdotja Semjonowna Streschnewa der Kopf und das Dach der Kirche erneuert. In der Zeit von 1804 bis 1812 wurde anstelle der hölzernen Kirche in Lipki ein steinernes Gotteshaus erbaut. In diesem Tempel gibt es zwei Altäre: den Hauptaltar, der der Smolensker Ikone der Gottesmutter gewidmet ist, und im warmen Trauraum, im Namen des heiligen Nikolaus des Wundertäters. Die Kirche ist gut mit liturgischen Geräten, Gewändern, heiligen Ikonen und Gottesdienstbüchern ausgestattet. Besonders verehrt von den Gläubigen wird die alte Smolensker Ikone der Gottesmutter mit dem silbernen Gewand.
In der Gemeinde sind ein Priester und ein Psalmodiker vorgesehen. Ihr Gehalt beträgt bis zu 450 Rubel pro Jahr, die aus dem Land und für die Dienste und Anforderungen stammen. Die Häuser des Klerus befinden sich auf dem Kirchenland und gehören ihnen. Die Gemeinde umfasst das Dorf Lipki und die Dörfer: Bykowka, Lipki, Tschudinowo und Nasaricha, wo laut den Kirchenlisten 139 Höfe, 409 Männer und 491 Frauen verzeichnet sind. An der Kirche gibt es eine kirchliche Schule.
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