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Die Kirche der Verklärung des Herrn in Wologda

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Das genaue Datum des Baus der ursprünglichen Kirche ist unbekannt, jedoch existierte sie bereits 1422, da das Kloster bei einer bereits bestehenden Kirche gegründet wurde. Laut dem Katasterbuch von 1676 und 1683 brannten 1679 beide hölzernen Verklärungskirchen und der Glockenturm mit 10 Glocken nieder, und an ihrer Stelle wurde eine hölzerne Kirche errichtet. 1689 begann der Bau der steinernen kalten Kirche im Namen der Verklärung des Herrn Gottes und unseres Heilands Jesus Christus sowie des Glockenturms. Der steinerne fünfkuppelige Spaso-Verklärungstempel wurde 1696 fertiggestellt und am 6. August 1697 von Erzbischof Alexander von Wologda und Totma geweiht.

Die Architektur des Tempels erinnert an die Erzengelkathedrale des Michail-Archangel-Klosters, einschließlich der Lage des eingebauten Glockenturms an der nordwestlichen Ecke. Der Unterschied liegt in den bescheideneren Abmessungen und der Fülle von lokal produzierten Fliesen im Schmuck des Spaso-Verklärungstempels. 1756 wurden die Vorhallen und Gewölbe des Altars mit malerischen Darstellungen geschmückt. An der Westwand der Kirche unter den Gewölben befinden sich Holzchöre, die für Kathedralenkirchen charakteristisch sind. Unter den Chören steht in zwei Wappen geschrieben: im ersten wird über die Gründung des Mädchenklosters im Jahr 1422 berichtet, das 342 Jahre bestand und 1764 in das Iwanowski-Kloster verlegt wurde; im zweiten, dass die Kirche 1789 als Mädchenkloster im Namen der Verklärung des Herrn unter der Äbtissin Anisia gegründet und am 6. August 1697 von Erzbischof Joseph geweiht wurde.

Der Ikonostase vor dem Altar, vollständig geschnitzt und vergoldet, wurde 1697 auf Bestellung von Erzbischof Alexander errichtet. Er beeindruckt mit dem Reichtum der ornamentalen Ausstattung, komplexen profilierten Bögen und Säulen mit Kapitellen. Besonders beeindruckend sind die Säulen, die mit Blättern und Trauben sowie mit Rosetten und Schnörkeln geschmückt sind. Wie viele Ikonostasen in Wologda hat er klare Horizontale und Vertikale mit einer zentralen Achse, die durch die königlichen Tore betont wird, und einer gestuften Anordnung der Ikonen. Den Abschluss bildet das Bild des gekreuzigten Christus. Unter den Ikonen sticht das alte Bild der Verklärung des Herrn hervor, das Ende des 17. Jahrhunderts erneuert wurde. Die anderen Ikonen stammen aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Im Ikonostase sind auch Werke mit vielfiguralen Kompositionen vertreten, die von den Gravuren der Bibel von Piskator inspiriert sind. Die ordentlichen Formen des Ikonostase und die plastischen Darstellungen der Ikonen zeugen von einem innovativen Ansatz sowohl des Auftraggebers als auch der Ausführenden.

Geo-Punkt

Церковь Преображения Господня в Великом Устюге

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