Die erste Erwähnung der Iljinsker Kirche findet sich im Steuerbuch von 1630. Dort steht: „Hinter dem Ostrog, flussaufwärts am Fluss Suchona, steht die hölzerne Kirche des Propheten Elias sowie die warme hölzerne Kirche der Wundertäter Zosima und Savvatij von Solovki. In den Kirchen befinden sich Ikonen, Bücher, Kerzen, Gewänder, Kirchgefäße, Glocken und alle weltlichen Kircheneinrichtungen, die den Gemeindemitgliedern gehören.“ Die Kirchen hatten einen hölzernen Glockenturm mit sechs Glocken. Der Bau der steinernen Iljinsker Kirche dauerte von 1695 bis 1745. Der kalte Tempel, das zweite Obergeschoss, wurde am 18. August 1695 zu Ehren des heiligen Propheten Elias geweiht. Der warme Tempel, das erste Obergeschoss, wurde am 16. Juli 1745 im Namen des Zeichens der Gottesmutter geweiht. Der Bau des zweiten Obergeschosses und des Glockenturms begann 1736. Im Voraltar der warmen Kirche befanden sich alte Ikonen: rechts von den königlichen Toren das Bild des Zeichens der Gottesmutter in einem kupfernen, versilberten Gewand, links das Bild von Zosima und Savvatij von Solovki, wahrscheinlich aus der hölzernen Kirche, sowie das Bild des Erlösers hinter dem rechten Chorbalken und das Bild des heiligen Propheten Elias, im alten Kiewer Stil gemalt, ebenfalls wahrscheinlich aus der hölzernen Kirche. Im Jahr 1918 wurde die Kirche auf Beschluss des Stadtvorstands für ein Produktionsunternehmen übergeben. Am 12. März 1930 begann man, die Glocken vom Glockenturm abzunehmen, und am 23. Juni begann man mit dem Abbau und der Zerstörung des Ikonostase der Iljinsker Kirche.
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