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Kirche Georgs in Lutschiki

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Der Name "in den alten Lutschiki" hat mehrere Deutungen: Einige verbinden ihn mit den Händlern von Zwiebeln, andere mit den Meistern der Waffenherstellung. Nach einer anderen Version handelt es sich um "Luschen", Weiden, wo in der Antike mit Rindern gehandelt wurde, deren Schutzpatron Georg der Siegreiche war. Bereits im Jahr 1460 wird an diesem Ort eine hölzerne Kirche zu seinen Ehren erwähnt. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts war der Tempel als steinern bekannt. Auf seiner Grundlage wurde 1692 und 1694 mit Mitteln des Kaufmanns Gawriil Nikititsch Romanow ein Gebäude errichtet, das bis heute erhalten geblieben ist.

Der Tempel war zweigeschossig, und bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war der obere Teil von einem Gully umgeben und mit fünf Kuppeln gekrönt. An den Wänden des Vierecks sind Fensterlaibungen im Stil des Naryschkin-Barock mit Wappen erhalten geblieben. Besonders bemerkenswert ist der schindelgedeckte Glockenturm, wo das Zelt nur ein dekoratives Element darstellt: das Gewölbe des Glockenturms ist geschlossen, und ein schmaler Zeltaufsatz ist als Schmuckstück auf das Gewölbe gesetzt.

Der Hauptaltar des Georgs des Siegreichen befand sich im unteren Geschoss, während im oberen der Altar der Verkündigung der Gottesmutter lag. In den Jahren 1848 und 1862 wurden anstelle des Gullys mit Mitteln der Kaufleute Sodomow und A.V. Mazzurina die Altäre des Nils von Stolobensk und des Theodor von Sikeot angebaut. Damals wurde auch die Apsis umgestaltet, vier von fünf Kuppeln abgerissen, die Speisehalle erweitert und die Hauptfassade im russischen Stil gestaltet. In dieser Form stand die Kirche bis in die 1930er Jahre.

Nach der Schließung der Kirche im Jahr 1932 und der Erschießung des letzten Pfarrers, des Protopresbyters Wladimir Proferansow, wurde das Gebäude umgebaut: Kuppeln und Kreuze wurden zerstört, die Glockenstube zugemauert, der alte Eingang vermauert, die Laibungen beschädigt und neue Fenster eingebrochen. Das Gebäude ging an die Sicherheitsorgane des Staates, die zunächst ein Wohnheim und später eine Schuhfabrik darin einrichteten. Die Kirche verlor vollständig ihre innere Ausstattung und wurde erheblich beschädigt.

Seit 1993 wurde das Gebäude der orthodoxen Gemeinde übergeben, und nach jahrelanger Restaurierung erhielt es das Aussehen des frühen 20. Jahrhunderts zurück.

Geo-Punkt

Церковь Георгия в Лучниках

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