Vor 61 Jahren wurde die interplanetare Station «Luna-2» gestartet, die als erste in der Geschichte die Oberfläche des Mondes erreichte.
Die Entwicklung der «Lunochods» wurde von einem Team unter der Leitung von G. N. Babakin im Konstruktionsbüro des Maschinenbauwerks S. A. Lawotschkin in Chimki, Oblast Moskau, durchgeführt. Das selbstfahrende Chassis für den Lunochod wurde unter der Leitung von A. L. Kemurdzhian im WNIITransmash in Leningrad entwickelt, wo zuvor die Fahrwerke für Panzer entworfen wurden.
Der «Lunochod» ist ein hermetisch abgeschlossener Instrumentenraum, der auf einem selbstfahrenden Chassis montiert ist. Der hermetische Körper ist der Hauptbestandteil der Konstruktion, dient als Plattform für die Bordelektronik und schützt sie vor äußeren Einflüssen. Er erfüllt auch die Funktionen einer Plattform für das Chassis und zur Befestigung der Elemente des Fahrwerks.
Die Steuerung der «Lunochods» erfolgte durch eine Gruppe von 11 Operatoren, die in wechselnden «Besatzungen» arbeiteten. Diese bestanden aus einem Kommandanten, einem Fahrer, einem Antennenoperator, einem Navigator und einem Bordingenieur. Das Kontrollzentrum befand sich im Dorf Schkolnoje, Krim (NIP-10).
Die Hauptschwierigkeit bei der Steuerung des Lunochods war die Verzögerung des Funksignals. Das Funksignal von der Erde zum Mond und zurück benötigte etwa 2 Sekunden, und die Übertragung eines Bildes dauerte je nach Gelände zwischen 3 und 20 Sekunden.
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