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Bujsker Heimatmuseum T.V. Olchovik

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Das Bujsker Heimatmuseum wurde 1946 auf Initiative von Pawel Michailowitsch Drulis gegründet. Als Forstleiter wurde er der erste Vertreter des Bujsker Kreises in der Kostromaer Wissenschaftsgesellschaft, die die lokale Region erforschte. Auf seinen Reisen durch den Kreis sammelte Drulis lokale Legenden, Gegenstände des bäuerlichen Lebens, archäologische Funde und alte Münzen.

Im Jahr 1922 wurde in Buj eine eigenständige Abteilung der Kostromaer Wissenschaftsgesellschaft gegründet. Trotz der Repressionen, die die kostromaer Führung trafen, setzten die Heimatforscher ihre wissenschaftliche Tätigkeit fort. Die offizielle Registrierung der Gesellschaft in Buj fand am 18. Februar 1940 statt, und im Herbst desselben Jahres wurde ein Raum für das Museum bereitgestellt, in den die von den Brüdern Drulis gesammelten Materialien übertragen wurden. Während des Großen Vaterländischen Krieges wurde das Museum geschlossen und seine Räumlichkeiten als Lager genutzt. Ein Teil der Exponate wurde in Privathäuser verteilt, aber die meisten blieben im Lager. Nach dem Krieg widmeten sich die Heimatforscher erneut der Gründung des Museums, wobei P. M. Drulis besonders aktiv war.

Das Museum wurde am 20. März 1946 auf Beschluss des Exekutivkomitees des Stadtrats eröffnet. Es hatte zwei Mitarbeiter. Im Februar 1950 wurden die ersten Ausstellungen eröffnet, und der Eintritt ins Museum war kostenlos. Erster Direktor wurde Pawel Michailowitsch Drulis, der viele Aufgaben übernahm. Er arbeitete bis September 1953, danach wurde er von Matwei Iwanowitsch Matasow abgelöst. 1966 wurde das Museum erweitert und einer umfassenden Renovierung unterzogen. Im Juni 1973 wurde Tamara Wasiljewna Olchovik Direktorin, die 25 Jahre lang im Amt blieb. Unter ihrer Leitung wurden die Ausstellungen aktualisiert und das Museum erweitert.

Im Jahr 1978 wurde das Bujsker Museum eine Filiale des Kostromaer vereinigten historischen und architektonischen Museums-Reservats. Die Stadtverwaltung empfahl, sein Profil als historisch-heimatkundlich zu definieren. Unter der Leitung von T. V. Olchovik beschäftigten sich die Mitarbeiter des Museums aktiv mit Forschungsarbeiten, suchten in Archiven und führten Korrespondenz mit Heimatforschern, um Informationen über die Bewohner von Buj zu sammeln. 1997 wurde dem Museum das renovierte Gebäude der ehemaligen Sparkasse übergeben.

Heute stellt das Bujsker Heimatmuseum T. V. Olchovik einen Komplex aus zwei Gebäuden mit Anbau dar, in dem sich die Hauptausstellungen, Ausstellungsräume, ein Empfangsraum und Bestände befinden. Die Einwohner und Gäste von Buj können dank dieses Museums in die Geschichte der Region eintauchen.

Geo-Punkt

Буйский краеведческий музей имени Т.В. Ольховик

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