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Blagoweschtschenski Höhlenmännerkloster in Mangup-Kale

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Das Heilige Blagoweschtschenski Höhlenmännerkloster, bekannt als Blagoweschtschenski Kloster in Mangup-Kale, ist Teil der Simferopoler und Krimdiözese der Ukrainischen Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats. Es befindet sich auf dem Berg Mangup, etwa 25 km von der ehemaligen Hauptstadt des Krimkhanats, der Stadt Bachtschissarai, und in der Nähe der Dörfer Ternowka, Richtung Sewastopol, und Zalesnoje, Richtung Bachtschissarai. Um zum Kloster zu gelangen, muss man 200 Meter den Berg hinaufsteigen, wo sich eine natürliche Vertiefung im Felsen befindet, die den Eingang zur Kirche der Verkündigung der Heiligen Gottesmutter bildet.

Das Kloster umfasst zwei Höhlenkirchenkomplexe, die auf zwei Ebenen angeordnet sind, und zählt etwa zwanzig Höhlen. Diese Räume dienen als Zellen für Mönche, Wirtschaftsgebäude, Versammlungsorte und Kirchen. Alle Höhlen wurden im 6. Jahrhundert von Menschen gegraben, obwohl das Kloster im 14. Jahrhundert endgültig Gestalt annahm. Zuvor lebten hier Einsiedler und Hesychasten, die sich dem ununterbrochenen Gebet widmeten.

Die Hauptkirche befindet sich im östlichen Teil des Klosters und ist klein. Dort finden Gottesdienste statt, und in Nischen befinden sich Ikonen und Kerzen. Im Boden der Kirche sind zwei Gräber eingearbeitet, möglicherweise für bekannte Mönche oder lokale Fürsten. Der Tempel ist auch mit einem kleinen Glockenturm ausgestattet.

Das Kloster bewahrt mehrere Heiligtümer, darunter die Theophanische Quelle und das Ikone der Gottesmutter "Schnelle Hilfe". Außerdem befinden sich hier alte Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert, die in den 1950er Jahren untersucht und teilweise restauriert wurden. An der Altarwand ist Christus auf dem Thron abgebildet.

Das Mönchsleben im Kloster endete 1475 mit dem Einmarsch der türkischen Truppen und wurde erst nach der Angliederung der Krim an das Russische Reich im Jahr 1783 wieder aufgenommen. Im 20. Jahrhundert wurde das Kloster jedoch erneut aufgrund des Kommens der Bolschewiken verlassen. Die Wiederbelebung der Abtei begann in den 1990er Jahren.

Heute leben im Kloster nur wenige Mönche, und der ständige Bewohner ist der Abt. Das Leben in den Felsen ist hart und ungewohnt, aber die Felsenkirchen werden restauriert, und das Mönchsleben wird wiederhergestellt. Die Abtei ist mit gepflegten Blumenbeeten geschmückt.

Geo-Punkt

Благовещенский пещерный мужской монастырь в Мангуп-Кале

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