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Alexander Dejneka: Der Körper als Formel der Epoche.

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Er wurde 1899 in Kursk in einer Familie von Eisenbahnern geboren, und seine gesamte Malerei wird von diesem Gefühl der Bewegung durchzogen - Schienen, Geschwindigkeit, fliegende Figuren. Nach der Kunstschule in Charkow und dem Dienst in der Roten Armee kam er an die Wchutemas, an die Druckgrafik-Fakultät, zu Wladimir Favorowski. Von dort kam eine strenge grafische Disziplin: Kontur, Silhouette, Rhythmus des Flecks, die Dejneka bis zu seinem Lebensende über die malerische Weichheit stellte.

In den 1920er Jahren war er einer der Gründer der Gesellschaft der Stationärmaler (OST) und einer der meistgedruckten Grafiker in den Zeitschriften „Gottloser am Werk“ und „Prozektor“. Plakat und Stationärbild verschmolzen bei ihm untrennbar. „Die Verteidigung von Petrograd“ (1928) wurde wohl das bekannteste Werk der frühen sowjetischen Kunst: zwei entgegenkommende Reihen - die zum Front gehen und die verwundet zurückkehren - sind mit fast plakativer Klarheit angeordnet.

Die 1930er Jahre brachten ihm europäische und amerikanische Erfahrungen: Deutschland, Italien, Frankreich, USA. In dieser Zeit entstanden „Die Mutter“ (1932) und „Zukünftige Flieger“ (1938) - Werke, in denen die Ideologie im reinen Gefühl von Licht, Luft und gesundem Körper aufgeht. Die Mosaiken „Majakowskaja“ (1938), wo der Himmel den Passagier von oben herab betrachtet, brachten den Grand Prix der New Yorker Ausstellung von 1939.

Der Krieg - „Die Verteidigung von Sewastopol“ (1942), gemalt nach Fotografien und fremden Erzählungen: weißer Stein, schwarzes Meer, Matrose mit einer Granatenschnur. Sein expressivstes und verzweifeltestes Werk.

Danach - Anerkennung: Volkskünstler der UdSSR, Vizepräsident der Akademie der Künste, Leninpreis 1964 für Mosaiken, Lehre an der MARCHI. Dejneka starb 1969.

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