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Wohnhaus der Brüderlichen Gesellschaft

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Das zweigeschossige Gebäude, das 1900 erbaut wurde, ist Teil des historischen Ensembles der Häuser der Brüderlichen Gesellschaft in Lefortovo. Ursprünglich umfasste dieses Ensemble sechs Häuser, die kostenlose oder günstige Wohnungen für Witwen und Waisen bereitstellten, die auch als Witwenhäuser bezeichnet wurden.

Diese Häuser wurden Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts mit Mitteln erbaut, die von der Gesellschaft gesammelt wurden, die in den 1860er Jahren von Fürstin Nadezhda Trubetskaya gegründet wurde. In dieser Organisation, der viele bekannte Bürger der Stadt angehörten, wurde bedürftigen Moskauer Bürgern geholfen, indem ihnen Wohnraum zur Verfügung gestellt wurde.

Die Witwenhäuser der Brüderlichen Gesellschaft befanden sich in verschiedenen Stadtteilen, zum Beispiel in der Mokhovaya-Straße und in der Plyushchikha. Die Gebäude mit günstigen und kostenlosen Wohnungen in der Hospitalstraße trugen die Namen ihrer Wohltäter.

Das Haus von A.V. Shcheglyaeva wurde von dem Architekten Ivan Mashkov im neorussischen Stil entworfen, der sich durch die Verwendung von Elementen der alten russischen und byzantinischen Architektur auszeichnete. Ivan Mashkov (1867, 1945) war ein russischer und weltlicher Architekt, Restaurator und Forscher der russischen Architektur. Er arbeitete im neorussischen und neoklassizistischen Stil sowie im Jugendstil. Nach seinen Entwürfen wurden das Mietshaus von M.V. Sokol in der Kuznetsky Most Straße (Haus 3) und das Herrenhaus von E.M. Pautynskaya in der Malaya Dmitrovka (Haus 16) erbaut. Mashkov war auch an der Restaurierung der Smolensk-Kathedrale im Neujungfrauenkloster und der Uspensky-Kathedrale im Kreml beteiligt.

Die Hauptfassade des Gebäudes besteht aus rosa Ziegeln und ist mit Dekoren aus weißem, figuriertem Ziegel in unkonventionellen Formen und Größen geschmückt. Die Fenster sind mit dreieckigen und figurierten Sandriken, Halbsäulen, Melonen und Gewichten umrahmt. An der Fassade befindet sich auch ein ornamentierter Gurt mit zinnenartigen, hängenden Stufen.

Im ersten Stock des Gebäudes gab es 15 Zimmer und im zweiten 16. Auf beiden Etagen befanden sich eine Küche, ein Flur, ein Vorraum und zwei Badezimmer. In der Sowjetzeit wurde das ehemalige Witwenhaus weiterhin als Wohnraum genutzt, dort befanden sich Wohnungen. Später wurde das Gebäude in Büroräume umgebaut.

Geo-Punkt

Жилой дом Братолюбивого общества

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