← Zum Feed · Karte

Wwedenski-Skit in Pribreschnoje

Фото 1
Das Dorf Pribreschnoje liegt zwanzig Kilometer von Diveevo entfernt und wurde auf alten Karten als Lesosawod bezeichnet. Hier befindet sich das ehemalige Untereigentum des Serafimo-Ponetaevski-Klosters, bekannt als Wwedenski-Skit, das im Volk als Zaren-Skit bezeichnet wird. Dieses Land, das zuvor der Zarenfamilie gehörte, wurde 1864 auf Befehl von Kaiser Alexander II. dem Kloster geschenkt, um sich für die Heilung seiner Tochter, der Großfürstin Maria, zu bedanken.

Der Skit war von hohen Steinmauern umgeben, die an die Kreml-Mauern erinnerten, mit Nischen für Ikonen und Sprüchen über das Leben von Serafim von Sarow. Die Ecken der Mauern waren mit quadratischen Türmen geschmückt. Auf dem Gelände des Skits befand sich eine Kirche zu Ehren der Ikone „Einführung in den Tempel der Gottesmutter“ mit einem Glockenturm, der sie mit der Taufkapelle verband. Im Skit lebten bis zu 50 Nonnen, die in zwölf Zellen in Form von Hütten wohnten. Im „Zaren-Skit“ wurden Nonnen aus dem Adel und der Zarenfamilie sowie ehemalige Zarenbedienstete und Ammen aufgenommen. Bei der Einkleidung zur Nonne gab es die Tradition, eine Kiefer zu pflanzen, und wenn die Einkleidung von einer Novizin kaiserlichen Blutes angenommen wurde, pflanzte man eine Fichte. Die Ruhe der Nonnen wurde von einem Kosakenregiment geschützt, das im Dorf Koshelikha, 9 km vom Skit entfernt, stationiert war.

Im Laufe seiner Existenz wurde der Zaren-Skit von den Kaisern Alexander II., Alexander III., Nikolaus II. sowie von Kaiserin Alexandra und den kaiserlichen Kindern: Zarewitsch Alexei und den Zarewna Tatjana, Anastasia, Olga und Maria besucht. Bis heute sind vom Zaren-Skit die Taufkapelle, in der jetzt ein Tempel eröffnet ist, mehrere Zellen, die Gräber der Gründerin des Skits, der Äbtissin Alexandra, und anderer Nonnen, ein 1913 auf Geheiß von Nikolaus II. geweihtes Brunnen und die Kieferngasse, bekannt als Gottesmutterweg, erhalten geblieben. Diese Allee bestand aus mehr als dreihundert Kiefern und siebzehn Fichten, die in zwei Reihen mit einem Abstand von drei Metern gepflanzt wurden. Jetzt sind in der Allee noch etwa 200 Kiefern und etwa ein Dutzend Fichten übrig. Die Hauptattraktion dieses Ortes sind die Serafimsteine, der Große und der Kleine Bär, die in der Waldwildnis liegen.

Geo-Punkt

Введенский скит в Прибрежном

Kommentare