Das Anwesen wurde bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts gestaltet. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts bestand es aus dem Hauptgebäude, einem zweigeschossigen Haus im nordwestlichen Teil des Hofes, einem steinernen Flügel entlang der westlichen Grenze des Anwesens (der jetzt teilweise in die Struktur des Hauptgebäudes integriert ist) und einem steinernen Flügel entlang der südlichen Grenze des Hofes, der als Denkmal erhalten geblieben ist.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gehörte das Anwesen A.P. Stezhinsky und umfasste laut dem Buch der Immobilien der Stadtverwaltung drei steinerne Gebäude: ein Haus und zwei Flügel. Heute stellt das Anwesen ein Ensemble aus zwei Denkmälern dar: dem Haus und dem Flügel.
Das Hauptgebäude ist aus Ziegeln, zweigeschossig und besteht aus zwei zuvor separaten Teilen: dem Haus und dem angrenzenden südlichen Flügel, einem ehemaligen einstöckigen Flügel, der in den 2010er Jahren aufgestockt und in die volumenräumliche Struktur des Denkmals integriert wurde. Die Hauptfassade im Norden ist asymmetrisch, in zwei Felder unterteilt: das linke, östliche, dreiachsige Feld, das durch ein halbrundes Attik mit Schulterstücken betont wird, und ein zweiachsiges Feld. Die Etagen sind durch ein Gesims mit einem Arkaturfries getrennt, und der Abschluss der Wand ist mit einem profilierten Gesims verziert. Die Fensteröffnungen sind bogenförmig, mit rahmenartigen halbkreisförmigen Verkleidungen. Im zweiten Stock sind die bogenförmigen Fenster mit Halbverkleidungen und Fensterbänken mit Feldern und Ringen ergänzt.
Es wird angenommen, dass der Eingang zum Haus vom Hof aus im linken Teil der Fassade lag. Die Dekoration dieses Teils ist identisch mit der Dekoration der Hauptfassade. Die westliche Fassade des ursprünglichen Volumens ist einfacher dekoriert, da laut Archivplänen ein Nachbarhaus daran angrenzte. Die südliche Giebelfassade ist fast ohne Dekoration.
Der Flügel befindet sich südlich des Hauptgebäudes, entlang der ehemaligen südlichen Grenze des Hofes des Anwesens gebaut. Er ist einstöckig, aus Ziegeln und rechteckig im Grundriss. Die Mitte der siebenachsigen Hauptfassade im Norden, die zum Hof des Anwesens zeigt, wird durch einen kleinen Eingangsrisalit mit Attik und dreieckigem Sandrik hervorgehoben. Die Ecken des Volumens und die Wandflächen sind durch rustizierte Lisenen hervorgehoben, und das Untergesims ist mit Konsolen ergänzt. Die Fenster haben flache Bogenüberstände und liegende Fensterbänke mit Feldern. Die südliche Fassade ist ähnlich dekoriert. Die östliche Giebelfassade, an die ein Wirtschaftsgebäude angrenzte, ist ohne Dekoration. An der westlichen Fassade wird das dreieckige Giebeldach durch ein Gesims hervorgehoben.
Das Gebiet des Anwesens ist visuell nicht erkennbar aufgrund des Abrisses der angrenzenden Wirtschaftsgebäude, und der Flügel erscheint als eigenständiges Objekt, das vom Haus getrennt ist.
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