Im Jahr 1673 begannen russische Siedler am Zusammenfluss der Flüsse Kuda und Urik, die ersten Grundstücke zu erhalten und gründeten eine kleine Siedlung. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Urik-Siedlung weiter und festigte sich, und bis 1680 gab es bereits 16 Höhlen. Bald erschienen in der Siedlung eine Kirche und das Pfarrhaus.
Das Dorf Urik wurde in ganz Russland nach dem Aufstand der Dekabristen im Jahr 1825 bekannt. Nach der Strafkolonie durften viele von ihnen in Sibirien dauerhaft bleiben, und Urik wurde ihre inoffizielle Hauptstadt. Hier lebten S.G. Wolkonski mit seiner Frau, N.A. Panow, M.S. Lunin, Alexander und Nikita Murawjow. Hier eröffnete die Frau von Wolkonski, M.N. Wolkonskaja, eine Schule für Bäuerinnen, in der sie Lesen, Schreiben und Handarbeiten lernten.
In Urik waren oft S.P. Trubezkoy und andere Dekabristen zu Gast.
Im Jahr 1873 wurde an der Dorfkirche die erste kirchliche Schule eröffnet, die die erste offizielle Bildungseinrichtung in Urik wurde.
Die Dekabristen beteiligten sich aktiv am Leben der lokalen Bauern. Viele von ihnen lernten Lesen und Rechnen und erfuhren von dem Leben im europäischen Teil Russlands. Das Andenken an die Dekabristen wird bis heute bewahrt. Ihre Namen sind Straßen gewidmet, und im Heimatmuseum gibt es eine ständige Ausstellung, die dieser Epoche gewidmet ist.
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