Der Uglitscher Turm des Spaso-Transfiguration Klosters befindet sich auf dem Platz der Epiphanie in Jaroslawl. Dieser Steinturm wurde 1636 anstelle eines hölzernen Vorgängers erbaut. Er liegt an der südöstlichen Seite und kontrollierte den Durchgang auf der Uglitscher Straße, was ihm seinen Namen gab. In seinem äußeren Erscheinungsbild ähnelt der Uglitscher Wachturm dem nordwestlichen Gottesmutterturm, der ebenfalls einen quadratischen Querschnitt hat, jedoch mit bogenförmigen Eingangstoren. Obwohl der Eingang zum Uglitscher Turm längst mit Ziegeln verschlossen ist, sind seine Konturen dank der erhaltenen Spuren des bogenförmigen Durchgangs im Inneren noch sichtbar. Im oberen Teil des Turms, unter dem Dach, befinden sich Scharten, die es ermöglichten, im Bedarfsfall den Feind mit Pfeilen und Speeren zu beschießen. Kürzlich wurden die Wände des Turms verputzt und weiß gestrichen, und der Eingangsbogen wurde mit hölzernen bogenförmigen Falschtüren verschlossen. Im 17. Jahrhundert betrug der Umfang der Klosterumfriedung, die von einem tiefen Wassergraben umgeben war, fast einen Kilometer. An der Südseite des Turms schließt sich bis heute ein Fragment der Stadtmauer an, das zehn Meter hoch und drei Meter dick ist, was von der Stärke der Befestigung zeugt.
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