Im April 1967 beschloss das Stadtkomitee der KPSS die Gründung eines Museums in der Stadt. Eine Gruppe von Enthusiasten, die von der Geschichte begeistert waren, begann, ein öffentliches Museum zu formen. In ihrer Freizeit und an Wochenenden gingen die Aktivisten von Haus zu Haus und überzeugten die Bewohner von Ober-Ufaley, ihren Beitrag zur Schaffung der Museumsbestände zu leisten, indem sie Materialien, historische Informationen und erste Exponate sammelten. Dank ihrer Bemühungen wurde das städtische Museum am 3. November 1967 eröffnet.
Im Jahr 1979 wurde das Museum staatlich und zog 1986 in eines der historischen Gebäude von Ober-Ufaley, das ehemalige Geschäft des Kaufmanns Mjasnikow, um. Im Jahr 2004 erweiterte sich das Museum erheblich und fand Platz in zwei schönen Kaufmannsgebäuden im Stadtzentrum, die später den Status von Denkmälern regionaler und kommunaler Bedeutung erhielten.
Die ständigen Ausstellungen des Museums informieren über das Leben und die Lebensweise unserer Vorfahren, einschließlich ethnografischer Ausstellungen wie „Russische Hütte“ und „Baschkirische Jurte“, und erzählen von der Geschichte Ober-Ufaleys, der Archäologie, dem Beitrag der Stadt zum Krieg, den Ereignissen in Afghanistan und Tschetschenien, der Rehabilitation durch die Geschichte, sowie von Industriebetrieben wie „Ufaleynikel“ und „Uralelement“. Im Ausstellungszentrum finden Ausstellungen von lokalen Künstlern, Fotografen, Kinderkunst und verschiedene Wanderausstellungen statt.
Seit 2013 findet im Museum der Fotowettbewerb „Stadt, in der ich lebe“ statt, der für alle Interessierten offen ist. Der Wettbewerb soll die Stadt aus verschiedenen Perspektiven zeigen.
Im Jahr 2014 wurde das Museum Initiator und Organisator des jährlichen Festivals der Glockenläuten „Ufaleyischer Klang“, das viele Teilnehmer und Gäste aus der Uralregion anzieht. Das Festival zielt darauf ab, die Traditionen des Glockenläutens an Feiertagen wiederzubeleben.
Das kreative Team des Museums setzt erfolgreich das Programm „Heimisches Nest“ um, das der Geschichte, Kultur, Ethnografie und Natur der Heimatregion und Stadt gewidmet ist. Die Einführung von Schülern und Vorschulkindern in die Geschichte von Ober-Ufaley basiert auf authentischen Objekten und Exponaten. Die umfangreichen Bestände des Museums, die etwa 23.000 Objekte umfassen, machen jedes Treffen mit der Geschichte einzigartig und fesselnd. Im Laufe des Schuljahres werden heimatkundliche Spiele für Kinder verschiedener Altersgruppen organisiert, die das Wissen über die Heimatregion vertiefen.
Das Museum organisiert auch interaktive Programme für die Bewohner und Gäste der Stadt im Rahmen der Aktionen „Nacht im Museum“ und „Nacht der Künste“ sowie Workshops in traditionellen und modernen Techniken.
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