Die Dreifaltigkeitskathedrale im Pskower Kreml ist eines der wichtigsten architektonischen Denkmäler Pskows. Sie wurde vor über tausend Jahren auf Anordnung der Fürstin Olga gegründet. Das ursprüngliche Gebäude hat jedoch bis heute nicht überdauert, und die heutige Kirche stammt aus dem späten 17. Jahrhundert. In dieser Zeit wurde die Kathedrale mehrmals umgebaut: das erste Gebäude brannte nieder, das zweite stürzte ein, und das dritte erging es wie dem ersten. Nur das vierte Gebäude, das 1699 fertiggestellt wurde, ist bis heute erhalten geblieben.
Das moderne Gebäude der Dreifaltigkeitskathedrale besteht vollständig aus Stein, seine Höhe übersteigt siebzig Meter, und die Wände sind von erheblicher Dicke. Zu dem Zeitpunkt, als es erbaut wurde, zählte die Geschichte der Kathedrale bereits über sieben Jahrhunderte. Hier haben viele herausragende Persönlichkeiten verweilt, darunter Alexander Newski, der um Hilfe im Kampf gegen die Ritter betete. In der Kathedrale wurden die Reliquien des heiligen Fürsten Dovmont und das Grab des novgorodischen Fürsten Wsewolod aufbewahrt, die die Zerstörungen der vorherigen Gebäude überstanden haben.
Heute bleibt die Dreifaltigkeitskathedrale eines der Hauptheiligtümer des Pskower Landes. Der Bau dauerte fast einhundert Jahre, und sie erinnert an die Tempel des Moskauer Fürstentums. Von dem früheren Erscheinungsbild der Kathedrale ist nichts geblieben, und ihr architektonischer Stil hat sich vollständig verändert. In der Sowjetzeit wurde die Kathedrale geschlossen, aber nicht zerstört, sondern als antireligiöses Museum genutzt. In den 90er Jahren wurde sie den Gläubigen zurückgegeben, renoviert und erneut geweiht. Jetzt finden in der Kathedrale regelmäßig Gottesdienste statt, und jeder Interessierte kann dieses Denkmal der Antike genießen.
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