Die einzige Kirche, die die Zeiten der Verfolgung des Glaubens überstanden hat und bis heute erhalten geblieben ist, wenn auch in stark veränderter Form, ist die Kirche zu Ehren der Einführung in den Tempel der Heiligen Gottesmutter. Ihr Bau wurde in den Jahren 1826-1828 aus Spenden von Wohltätern finanziert. Den größten Teil der Mittel stellte der Rostower Kaufmann und Mäzen M. M. Pleschanow zur Verfügung, sowie der Bischof von Orenburg und Ufa, Augustin Sacharow, der im Warnitzki Kloster lebte. Auch andere Spender, wie die Rostower Kaufleute A. A. Titow und I. I. Balaschow, trugen zum Bau bei.
Die Grundsteinlegung der Einführungskirche fand am 1. Mai 1826 statt, und am 15. Mai 1827 wurde ein Kreuz auf die Kuppel gesetzt. Zur gleichen Zeit wurde ein Vertrag über die Ausschmückung der Kirche mit Malerei abgeschlossen, deren Kosten M. M. Pleschanow übernahm. Er finanzierte auch den Kauf von Gewändern für zwei Altäre und den Altar, liturgischen Gefäßen, Büchern und der Bibel. Die Weihe des Hauptaltars der Kirche fand am 7. Oktober 1828 statt, und im folgenden Jahr wurden zwei weitere Kapellen geweiht, die dem Propheten Elias und dem Apostel Johannes dem Theologen gewidmet sind. An der Pforte der Kirche wurde auf der einen Seite eine Wachstube und auf der anderen Seite eine Sakristei eingerichtet.
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