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Handelshaus „A.N. Permjakowa und Söhne“ mit Geschäften und Filiale der Wolga-Kama-Bank

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Nach dem Brand im Juli 1906, der fast alle Holzhäuser in Syzran zerstörte, begann die Stadt mit dem Wiederaufbau. Die Kaufleute begannen, steinerne Gebäude für ihre Familien und öffentliche Bedürfnisse zu errichten. Eines der auffälligsten war das Handelshaus „A.N. Permjakowa und Söhne“, das nach dem Entwurf des Architekten S. P. Scherbakow errichtet wurde. Es befindet sich an der Ecke der Sowjetstraße und der Proletarischen Gasse und ist ein Denkmal des Übergangs von der Moderne zum Konstruktivismus.

Der Bau wurde in rekordverdächtiger Zeit abgeschlossen, und bereits ab dem 1. Januar 1907 begann im neuen Handelshaus der Einzelhandel mit Manufakturwaren. Das Gebäude besteht aus zwei rechteckigen Teilen gleicher Höhe, aber unterschiedlicher Länge. An der Stelle ihrer Verbindung befindet sich ein abgeschnittenes Teil mit einer massiven Kuppel und einem Turm. Von der Proletarischen Gasse aus ist ein Bogen für die Einfahrt in den Hof vorgesehen.

Im Erdgeschoss befand sich im Eckbereich des Gebäudes ein heller und geräumiger Laden mit großen Fenstern, in dem Galanteriewaren und Manufakturwaren verkauft wurden. Die Zwischenetage wurde von einer Säule in der Mitte des Saales gestützt.

Die äußere Wandverkleidung endete wellenförmig. An der Fassade waren in bestimmten Abständen Hufeisen angebracht. Der Zwischenetagenbereich wurde verbreitert, um Platz für Schilder zu schaffen. Es war das erste Gebäude in der Stadt, das mit Stahlbeton-Konstruktionen errichtet wurde, und sein äußeres Erscheinungsbild zeichnete sich durch eklektischen Dekor aus.

Nach der Revolution verließen die Eigentümer das Gebäude. Im oberen Stockwerk befand sich die Ufa-Abteilung, im unteren die Abteilungen für Kunsthandwerk und Handel sowie der Gubsvonarkhoz. Die Heizung war mit Holz, die Beleuchtung mit Petroleum, es gab keine Annehmlichkeiten, aber einen Keller und eine Scheune.

Das Gebäude hatte viele „Mieter“. In verschiedenen Jahren waren hier das statistische Amt, der Verband „Igla“, „Uprodkom“, das Museum der lokalen Region und der Bezirksverbrauchergenossenschaft untergebracht. Es wurde zu einem Kommunikationszentrum: 1963 wurden hier das Kommunikationsbüro und der Verband „Soyuzpechat“ untergebracht, 1971 der Bezirksknotenpunkt für Kommunikation, städtische und zwischenstädtische Telefonstationen, eine Abteilung für die Zustellung von Druckerzeugnissen und Telegraphen. Derzeit befinden sich hier die Abteilung des Syzranskischen Postamtes, die Filiale der Erdbank und das Geschäft „Welt der Philatelie“.

Geo-Punkt

Торговый дом «А.Н. Пермяковой и сыновья» с магазинами и отделением Волжско-Камского банка

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