Das Timaschewski Museum der Familie Stepanow widmet sich der Geschichte einer einfachen russischen Frau und ihrer neun Söhne, die in den Jahren des Bürgerkriegs und des Großen Vaterländischen Krieges ums Leben kamen.
Seit 1977 hat das Museum den Status eines staatlichen Museums erhalten und hat sich im Laufe der Zeit zu einem Museums-Komplex erweitert, der umfasst:
- das Museum der Familie Stepanow in Timaschewsk;
- das Gedenkgehöft im Weiler Olchowskij (ehemals Weiler 1. Mai);
- den Platz zum 40. Jahrestag des Sieges mit dem Denkmal „Mutter“;
- den Gedenkkomplex in der Staniza Dneprowska, wo E. F. Stepanowa ruht.
Eine der Ausstellungen im Hauptgebäude des Museums in Timaschewsk gibt einen detaillierten Einblick in die Geschichte und Kultur des Kuban-Kosakenvolkes. Hier kann man eine Ecke einer Kosakenhütte, eine Schmiede, eine konarmee Tschanka, die Zeitgenossin der Ereignisse des Bürgerkriegs, und vieles mehr sehen.
Im Saal „Die Größe und der Schmerz der Familie Stepanow“ sind persönliche Gegenstände, Briefe und Fotodokumente aus dem Familienarchiv ausgestellt. Im Zentrum der Ausstellung stehen neun rubinrote Glocken, die neun Blutstropfen auf dem Herzen der Mutter symbolisieren. Büsten der Brüder, geschaffen von dem Bildhauer Wladimir Schdanow, sind entlang der rechten Wand aufgestellt.
Ein weiterer Saal des Museums, „Helden des Timaschewski Landes“, ist den Timaschewzen gewidmet, die am Großen Vaterländischen Krieg teilgenommen haben.
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