Das Taimyr Regionalmuseum wurde am 4. September 1937 auf Beschluss des Präsidiums des Taimyr-Okrugskomitees in der Stadt Dudinka, Region Krasnojarsk, gegründet. Es ist das nördlichste staatliche Museum in dieser weitläufigen Region. Die Sammlungen und Ausstellungen des Museums wecken großes Interesse bei den Einwohnern, Gästen der Stadt, Museumsfachleuten und Wissenschaftlern sowohl aus Russland als auch aus dem Ausland.
Im April 2009 zog das Museum in ein neues Gebäude, das von dem Krasnojarsker Architekten A. V. Kuritsin entworfen wurde. Über einen Zeitraum von drei Jahren arbeiteten die Mitarbeiter des Museums zusammen mit Künstlern und Konstrukteuren der ZAO „Rarität“ aus St. Petersburg an der Schaffung einer neuen Ausstellung, die im Mai 2011 eröffnet wurde. Die Ausstellungsfläche des Museums beträgt 1172,5 Quadratmeter und ist der jahrhundertealten Geschichte der Erschließung Taimyra, geografischen Entdeckungen und Forschern des Nordens sowie der einzigartigen Kultur der indigenen Völker und der Natur der Halbinsel gewidmet.
Die Sammlungen des Museums umfassen über 84.000 Exponate, darunter einzigartige Stücke, die weltweit ihresgleichen suchen. Jährlich besuchen etwa 20.000 Menschen das Museum. Seit 14 Jahren wird es von Olga Pawlowna Korneeva, einer verdienten Kulturarbeiterin der RF und Taimyra, geleitet. Das Museum betreibt aktiv wissenschaftliche, verlegerische und aufklärerische Tätigkeiten und organisiert jährlich über 30 Ausstellungen, darunter aus den Beständen großer russischer Museen wie dem Museum der Streitkräfte und dem Ost-Museum in Moskau.
Das Museum pflegt enge Kontakte zu Wissenschaftlern und Forschungszentren in Russland sowie zu Archiven. Seine wissenschaftliche Bibliothek ist bei Forschern der Geschichte, Kultur und Regionalgeschichte beliebt. In der Foyer des Museums gibt es einen Souvenirladen, in dem Druckerzeugnisse und Souvenirs erworben werden können. Heute ist das Taimyr Regionalmuseum ein anerkanntes wissenschaftliches und kulturell-aufklärerisches Zentrum, das aktiv innovative Formen der Arbeit mit Besuchern entwickelt und für ein breites Publikum attraktiv bleibt.
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