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Heilig-Nikolai-Kloster in Bolschikulačje

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Der erste Tempel im Dorf Kulačinsko wurde 1751 erbaut, als Ivan Kruglov zusammen mit seinen Mitbürgern eine hölzerne Kirche zu Ehren des Heiligen und Wundertäters Nikolaus errichtete. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand hier eine steinerne Kirche, die jedoch nicht lange stand: In den sowjetischen Jahren wurde sie geschlossen und zerstört.

Die Wiederherstellung des Tempels begann erst 1988. Bereits damals begannen sich im Tempel Novizen zu versammeln, die später die Grundlage des zukünftigen Klosters wurden. 1995 wurde das Heilig-Nikolai-Kloster offiziell anerkannt. Jetzt nennen die Gläubigen ihn einen „gebeteten“ Tempel und kommen von weit her hierher. Mönch Eugen erzählt, dass in den letzten Jahren zwei Ikonen im Tempel erneuert wurden. Die Ikone des Heiligen Georgs, die ganz dunkel war, begann sich zu zeigen, und jetzt kann man sogar einzelne Details erkennen. Vor einigen Jahren begann die Ikone der Gottesmutter zu myrra.

Viele Pilger besuchen das Heilig-Nikolai-Kloster, um im Lebensspendenden Muttergottesbrunnen zu baden, der anderthalb Kilometer vom Kloster entfernt ist. Man sagt, dass das Wasser aus dieser Quelle den Menschen mit Erkrankungen des Bewegungsapparates große Erleichterung bringt.

Zu Weihnachten kommen so viele Gläubige nach Bolschikulačje, dass hier eine richtige temporäre Stadt für die Ankommenden entsteht. Tausende von Menschen füllen im Brunnen das Weihnachtswasser und tauchen in das Eisloch ein.

Geo-Punkt

Свято-Никольский монастырь в Большекулачье

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