Das Sudschański Heimatmuseum wurde auf Beschluss des regionalen Exekutivkomitees gegründet, basierend auf einer heimatkundlichen Ecke, die sich im Kulturhaus des Bezirks befand. Im Jahr 1963, anlässlich des 100. Todestages des herausragenden russischen Schauspielers M. S. Schtschepkin, wurde dem Museum sein Name verliehen. Zur gleichen Zeit erhielt es den Titel „Volksmuseum“ und wurde 1990 eine Filiale des Kursker regionalen Heimatmuseums.
Die Sammlung des Museums umfasst mehr als 4.000 Exponate, und die Ausstellungsfläche beträgt 219 Quadratmeter.
Die Ausstellung des Museums deckt die Geschichte des Sudscha-Gebiets von den frühesten Zeiten bis zur Gegenwart ab. Diese Region ist bekannt für ihre Schatzsucherfunde.
Eine der wertvollsten Sammlungen des Museums ist die Sammlung von Keramiken, da lokale Meister seit jeher mit Töpferei beschäftigt sind. Die Geschichte von Sudscha ist eng mit den Namen herausragender Landsleute verbunden.
Gerade in Sudscha begann der talentierte russische Schauspieler und Klassiker M. S. Schtschepkin seine Theaterkarriere. Hier lebte von 1906 bis 1941 P. A. Salomov, der das Vorbild für Pawel Vlasov im Roman „Mutter“ von A. M. Gorki wurde. Das Sudscha-Gebiet ist auch mit den Namen der Künstler L. I. Solomatkin, V. F. Bogomazov, F. P. Nesterov, P. K. Lichin, F. S. Konev; der Wissenschaftler P. I. Kotelnikov und V. D. Poplawski, dem Flugzeugkonstrukteur MiG M. I. Gurevich und dem Bildhauer A. V. Tarasenko verbunden.
Jährlich besuchen etwa 8.000 Menschen das Museum.
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