In der Mitte des 19. Jahrhunderts begann in der Provinz Penza die Zündholzproduktion. Ein Bewohner des Dorfes Zasechnoje, Stepan Petrowitsch Kamendrowski, baute 1858 eine Zündholzfabrik in Nischni Lomow. Kurz darauf eröffnete der Bürger A.P. Peremyshlin die Produktion in Ober-Lomow, gefolgt von A.G. Scheikin. Das Jahr 1858 gilt als Beginn der Geschichte unserer Fabrik.
Im Jahr 1899 begann S.P. Kamendrowski mit dem Bau einer großen Zündholzfabrik in Ober-Lomow. Nach seinem Tod im Jahr 1900 ging die Fabrik an seinen Sohn F.S. Kamendrowski über, und die Produktion begann 1901.
Die Fabriken von F.S. Kamendrowski und A.P. Peremyshlin arbeiteten bis 1918, als sie nationalisiert wurden. Die Kamendrowski-Fabrik erhielt den Namen „Ptscholka“, und die Peremyshlin-Fabrik „Muravej“. Im Jahr 1922 fusionierten sie zur Fabrik „Ptscholka-Muravej“, die am 24. April 1923 in „Pobeda“ umbenannt wurde. Von diesem Zeitpunkt an nahm die Fabrik ihr modernes Erscheinungsbild an.
Bis zum Krieg entwickelte sich die Fabrik stabil und versorgte die gesamte Wolga-Region mit Produkten. Der Große Vaterländische Krieg beschädigte die Fabrik nicht materiell, aber fast alle männlichen Arbeiter wurden an die Front geschickt.
Nach dem Krieg stellte die Fabrik schnell ihre Produktionskapazitäten wieder her und erfüllte mehrfach die Fünfjahrespläne vorzeitig. In den sechzig Nachkriegsjahren entwickelte die Fabrik nicht nur die Produktion, sondern beteiligte sich auch aktiv am Bau von Wohnraum für die Arbeiter, an der Verbesserung des Dorfes sowie am kulturellen und sportlichen Leben. Diese Aktivitäten setzen sich bis heute fort.
Im Jahr 1992, infolge der Privatisierung, änderte die Fabrik ihren Namen in OAO „Fakel“, auf dessen Basis am 1. November 2000 die LLC „Zündholzfabrik „Pobeda“ gegründet wurde.
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