In Pskow gibt es viele einzigartige Sehenswürdigkeiten, unter denen das Spaso-Transfiguration Mirözh Männerkloster besonders hervorsticht. Hier sind die einzigen in Russland erhaltenen Fresken, die vor der mongolischen Invasion geschaffen wurden. Der Bau des Klosters begann in der Mitte des 12. Jahrhunderts auf Initiative des Heiligen Niphont. Es liegt am Ufer des Flusses Mirözh, was sich in seinem Namen widerspiegelt. Die erste Erwähnung des Spaso-Transfiguration Klosters datiert auf das Jahr 1156, und hier wurde die Pskower Chronik, eine der wichtigsten historischen Chroniken des alten Rus, verfasst. Das Kloster und seine Kathedrale sind wertvolle Denkmäler von weltweiter Bedeutung.
Die Geschichte des Klosters ist reich an Ereignissen, die verschiedene Phasen des Lebens des Landes widerspiegeln. Die westliche Lage half, die Spaso-Transfiguration Kathedrale vor der mongolischen Invasion zu bewahren, jedoch litt sie in zahlreichen Kriegen mit benachbarten Staaten. 1299 führte der Überfall der livländischen Ritter zum Tod des Heiligen Basilius von Mirözh, der später auf dem Gelände des Klosters beigesetzt wurde. Auch der polnische König Stefan Batory hinterließ seine Spuren in der Geschichte des Klosters, indem er Kanonen an seinen Mauern anbrachte, um Pskow zu beschießen. Kriege und Umwälzungen zerstörten viele alte Gebäude, und bis heute sind nur die Spaso-Transfiguration Kathedrale und die Stefanuskirche, die 1406 mit einzigartigen Malereien erbaut wurde, erhalten geblieben.
In den sowjetischen Jahren wurde das Kloster geschlossen und stark beschädigt, hat jedoch überlebt. Heute ist es wieder aktiv, wenn auch nicht vollständig restauriert. Das Hauptproblem bleiben häufige Überschwemmungen, die manchmal zu Überflutungen führen. Zum Beispiel drang 2011 Wasser auf das Gelände des Klosters ein und stieg im Tempel des Apostels Stefan um einen Meter an.
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