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Kathedrale der Kreuzerhöhung in Solikamsk

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Die Winterkathedrale der Kreuzerhöhung war Teil des architektonischen Ensembles von Solikamsk. Sie wurde mit Mitteln der Einheimischen an der Stelle der 1672 bei einem Brand zerstörten hölzernen Einführungskirche errichtet und 1709, elf Jahre nach Baubeginn, geweiht. Die Kathedrale befindet sich am Ufer des Flusses Usolka. Die Meister, die die Kathedrale bauten, berücksichtigten die Schwäche des Bodens und das Risiko von Überschwemmungen, weshalb die Wände aus Ziegeln auf einem Fundament aus mergelhaltigem Kalkstein errichtet wurden, das wiederum auf Pfählen ruhte. Dies gewährleistete die Stabilität des Gebäudes und verhinderte die Deformation der Wände.

Durch die Stadtbrände von 1741 und 1743 wurde die Kathedrale stark beschädigt und von dem Kaufmann Surowzew umgebaut, was ihr architektonisches Erscheinungsbild veränderte. Die Kathedrale hat eine rechteckige Form und ist ein einstöckiges Steingebäude auf einem Untergeschoss mit drei halbrunden Apsiden und einem Vorraum. Die Decken sind aus gewölbten Bögen gefertigt, und die Wände zwischen dem Tempel, der Speisehalle und der Apsis haben jeweils drei bogenförmige Öffnungen. Die Fassaden der Kathedrale sind mit Fensterumrahmungen geschmückt, die von Halbsäulen flankiert und mit Voluten gekrönt sind. Besonders beeindruckend ist der reliefierte Arkaturgürtel, der das Gebäude unter dem Gesims umgibt. An den nördlichen und südlichen Fassaden ist der Gürtel in drei Teile unterteilt, die mit Gewichten in Form von Blättern verziert sind, während der westliche Fassadenbereich in vier Teile mit gewichten in facettierter Form unterteilt ist. Über dem Arkaturgürtel befindet sich ein mehrstufiges Gesims mit Ornamenten.

Die Solikamsker Kirchen berücksichtigten die Handelsfunktion, und viele Untergeschosse wurden zur Lagerung und zum Verkauf von Waren genutzt. Im Kreuzerhöhungskathedrale bestand das Untergeschoss aus Lagerräumen mit separaten Eingängen zum Fluss, wo Kaufmannswaren gelagert wurden, die im Hafen entladen wurden. Die Altäre des Tempels wurden zu Ehren der Kreuzerhöhung, des heiligen Stephanus, Bischof von Großperm, und des Ikone der Gottesmutter „Znamenie“ geweiht. Die Kapellen befanden sich in den Ecken des Speisesaals: die Stephanuskapelle auf der Nordseite und die Znamenskaya-Kapelle auf der Südseite. In den Wintermonaten fanden hier die Kathedralengottesdienste statt.

Im Jahr 1929 wurde die Kathedrale geschlossen und an ein Lebensmittelkombinat übergeben, danach wurde dort eine Brauerei untergebracht. Im Jahr 2005 begann die Restaurierung des Tempels. Dies ist ein Denkmal von historischer und architektonischer Bedeutung auf föderaler Ebene.

Geo-Punkt

Собор Воздвижения Креста Господня в Соликамске

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