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Auferstehungskathedrale in Tutajew

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Der Komplex der Auferstehungskathedrale und der angrenzenden Bebauung entstand an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert. Ende des 17. Jahrhunderts wurde südlich der Kirche ein schindelgedeckter Glockenturm errichtet. Unbekannte Baumeister errichteten die bemerkenswerten dreigeschossigen Heiligen Tore, die zur Hauptstraße des Dorfes führten und den Komplex der Hauptkirche mit den Wohngebäuden verbanden. Der Glockenturm diente auch als Uhrturm, und das Zifferblatt der großen Uhr blieb bis ins 19. Jahrhundert hier erhalten. Im Zuge der Provinzreform von Katharina II. wurden auch Änderungen in der Borisoglebskaja Siedlung vorgenommen. 1777 wurde sie mit der Jamskaja Siedlung und dem Dorf Nowo-Blagoweschtschenje vereint und bildete die Stadt Borisoglebsk, die zum Zentrum des gleichnamigen Kreises wurde. Die Auferstehungskathedrale wurde zur Hauptstadtpfarrkirche.

Fast ein halbes Jahrhundert später, im Jahr 1822, fand eine weitere Vereinigung statt: die Städte Borisoglebsk und Romanow fusionierten zu Romanow-Borisoglebsk. In der Sowjetzeit hatte die Auferstehungskathedrale Glück: Trotz der Schließung und des Verschwindens vieler Kirchen des ehemaligen Romanow-Borisoglebsk, das in Tutajew umbenannt wurde, blieb die Kathedrale erhalten und funktionierte weiter. Obwohl viele Werte der Kathedrale verloren gingen, lebte die Kirche weiter, die Liturgie wurde nicht unterbrochen, und die alten Reliquien unterstützten die Gläubigen und zogen Liebhaber der Antike an.

Die Auferstehungskathedrale ist das spirituelle Zentrum von Tutajew und spielt eine wichtige Rolle im kulturellen Leben der Stadt. Eine der Manifestationen der "Zweiten Taufe" war die Wiederbelebung der Kirchen Traditionen, die 70 Jahre lang nicht beachtet wurden. 1989 wurde der Kreuzgang mit dem wundertätigen Ikone des Allbarmherzigen Retters an der Borisoglebsk-Seite von Tutajew am zehnten Sonntag nach Ostern wieder aufgenommen. Seit 1990 wird der Kreuzgang mit demselben Ikone an der Romanow-Seite der Stadt am Sonntag vor dem Iljins Tag wiederbelebt, was 1888 zu Ehren des 900-jährigen Jubiläums der Taufe der Rus begann. Der Klerus der Kathedrale belebt nicht nur die Traditionen, sondern nutzt auch moderne Technologien zum Wohl der Kirche. Im Jahr 2006 wurde eine künstlerische Beleuchtung der Kathedrale installiert: 280 Lampen mit jeweils 500 Watt schaffen ein einzigartiges nächtliches Erscheinungsbild des alten Heiligtums.

Geo-Punkt

Собор Воскресения Христова в Тутаеве

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